Kora

Mt. Kailash ist sowohl für Buddhisten als auch für Hindus heilig. Daher habe ich auf dem Pilgerweg um den Kailash sehr viele Tibeter und Inder getroffen.

Um die Strecke und die Etappen zu sehen erst mal eine Karte für den Überblick.

Wir sind morgens zeitig gestartet, so dass wir Etappe 1 bis zur Drira Phug Gompa entspannt schaffen.

Der eigentliche Startpunkt kommt ca. 1 Std. nach Darchen. Hier bittet man um eine erfolgreiche Kora.

Blick ins Tal
Mt. Kailash im Hintergrund

Von hier aus geht es weiter zum Tarboche, einer Art Gebetsfahnenbaum, der jedes Jahr im Rahmen eines großen Festes zum Vollmond des vierten Mondmonates des tibetischen Kalenders neu aufgestellt wird.

Tarboche

Kurz danach kommt der Chorten Kangnyi, durch den man durchläuft und etwas von sich zurück lassen sollte. Hier sollen einem alle Süden vergeben werden und man kann voller Neugier weiterschreiten.

Chorten Kangnyi mit vielen Indern, die bis hierher mit dem Bus gefahren werden

Es geht weiter durch das Tal der Götter, wo zunächst ein paar sehr neugierige Murmeltiere auf mich warteten.

Murmeltiere …
… und das Pferd schaut zu.

Der weitere Aufstieg zur Drira Phug Gompa fiel mir sehr schwer, da trotz vieler Tage Höhenanpassung mein Körper noch nicht so recht auf fast 5.000 m wollte.

Hier ein paar Eindrücke des noch moderaten Aufstiegs.

Tibetische Pilger
Transportyaks

Auf diesem Abschnitt kommt man an der „wunscherfüllenden“ Seite des Mt. Kailash vorbei. Hier habe ich meine ersten Gebetsfahnen aufgehängt.

Das Wetter wurde immer schlechter und zwischenzeitlich hat es auch mal geschneit. Der Wind kam glücklicherweise von hinten und schob mich leicht an.

Drira Phug Gompa

Mit Unterkunft und Essen sah es etwas schwierig aus, da sehr viele indische Gruppen unterwegs waren. Dank unseres Guides kamen wir dann im Kloster unter. Zu Essen gab’s chinesische Instantsuppe.

Lecker? Eher nicht!