Ich hatte mich auf einen Tag mit einer ca. 7 Std. Wanderung eingestellt, doch unsere Etappe nach Halji, die auf der Karte unscheinbar aussieht, entpuppte sich als Ultraetappe.

Aber erst mal von vorne. Aufwachen mitten in den Bergen ist toll und auch mein erstes Selbstverpflegungsfrühstück war sehr lecker.

Morgenstimmung

Danach ging es durch tolle Landschaft bergauf, bergab, bergauf, bergab …

Wir kamen an einem Kloster vorbei, das in den Felsen gebaut war. Hierher flüchteten wohl tibetische Mönche während der Kulturrevolution.

Es kam ein Pass und unser erster Blick auf Limi Khola (Fluss).

Es ging weiter bergauf, bergab, bergauf, bergab … und endlich war ein Dorf in Sicht. Ich war überglücklich und habe mich bereits auf mein Essen dort gefreut.

Doch zu früh gefreut. Es handelte sich um den Ort Til und nach Halji waren es nochmal fast 3 Std. Unser Horseman, Simone und Monika war mit den Zelten weit vor uns, somit gab’s es nur eine Option: Weiterlaufen.
Zumindest ging es danach bergab und dann parallel zum Fluss leicht ansteigend nach Halji.

In Begleitung von einheimischen Trägerinnen kam ich kurz vor Einbruch der Dunkelheit dann an.

Simone und Monika hatten bereits unsere Zelte aufgebaut. Vielen Dank.
Jetzt gab es nur noch die Herausforderung den Benzinkocher zum Laufen zu bringen, um nicht hungrig ins Bett gehen zu müssen.
Hier hat unser Horseman, wie noch so einige Male im Limital, mit einer professionell gebauten Feuerstelle die Stimmung gerettet und uns mit heißem Wasser versorgt. Somit gab es für mich eine große Packung Kartoffelpüree und dann habe ich ganz schnell geschlafen.
PS: Dank Kerstins und Detlefs GPS-Uhren hier die genauen Etappendaten:
Strecke 31 km, Aufsteig 1.049 hm, Abstieg 1.211 hm
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