Unser Flug von Simikot nach Nepalgunj ging um 7:00 Uhr. Morgens ist es meist windstill, also perfektes Flugwetter. Wir sollten um 6:00 Uhr vor Ort sein, somit sind wir um 5:55 Uhr losgelaufen 🙂 Kurze Wege sage ich da nur.

Die Sicherheitskontrolle wurde komplett von Hand durchgeführt, also bei Gepäck und Personen. Das Gepäck wurde dann mit einer großen Personenwaage – digital – gewogen und das zu zahlende Übergepäck darauf vermerkt. Pro Kilo haben wir 50 Rupien gezahlt, dies entspricht etwa 40 Cent.
Gate gab’s auch nur eines, aber wer schon mal ab Mannheim geflogen ist kennt das ja auch.

Und unser Gepäck wurde professionell auf einem Wagen zum Flieger gebracht.

Nachdem unsere Maschine gelandet war ging alles extrem schnell. Gepäck rein, wir rein und starten.

An Bord wurden wir von der Stewardess darauf aufmerksam gemacht, dass wir die Sicherheitshinweise auf dem Hinweiszettel in der Sitztasche vor uns lesen sollten. Mehr nicht. Ach, sie hat uns noch Watte als Schallschutz für die Ohren, sowie Bonbons verteilt.
Auf dem Rollfeld habe ich übrigens noch was hübsches entdeckt.

Da es relativ bewölkt war hatten wir ein paar Turbulenzen, doch alles in allem fand ich es einen angenehmen Flug.


Im Anflug auf Nepalgunj sah alles auf einmal so anders aus. Nach fast drei Wochen in den Bergen, mit wenigen Menschen, empfand ich diesen Anblick als eher befremdlich.

Die Temperatur in Nepalgunj war natürlich deutlich höher als in den Bergen, zum Glück war es noch früh am Tag. 7:38 Uhr.

Und noch ein paar Bilder vom Flughafen:


Unser Kleinbus war bereits vor Ort, so dass es direkt weiter gehen konnte. Wir haben noch schnell Wasser und ein paar Samosas gekauft, um zumindest für den ersten Teil unserer 14-Stunden-Fahrt versorgt zu sein.

Auf dem ersten Teilstück war noch wenig Verkehr. Wir kamen durch einen Nationalpark und fuhren generell durch dünn besiedeltes Land. Je näher wir nach Kathmandu kamen, umso kurviger würde es und umso mehr Verkehr gab’s. Am Schluss kamen wir vielleicht im Schnitt auf 25 km/h und zwischendurch mörderische Überholmanöver. Dagegen war der Flug ein Spaziergang.


Gegen 22 Uhr war ich dann glücklich in meinem Bett.
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