Gestärkt von meinem westlichen Frühstück bin ich heute nach Bhaktapur aufgebrochen. Nur ein paar Minuten von meinem Hotel entfernt befindet sich die Bushaltestelle, von der die örtlichen Busse nach Bhaktapur fahren. Kaum angekommen ging’s direkt los.

Bhaktapur wurde während des Erdbebens 2015? schwer zerstört und so ist das historische Zentrum heute noch eine große Baustelle.


Der Eintritt für Touristen ist vergleichsweise teuer, doch so wie es aussieht wird das Geld tatsächlich benutzt um alles wieder aufzubauen. Das hoffe ich zumindest.

Ein Video, das zeigt wie Baumaterial nach oben transportiert werden kann.
Auch hier stehen wieder unzählige Guides zur Verfügung, die ich dankend abgelehnt habe.

Ich habe mich einfach durch die Altstadt treiben lassen und bin so nicht nur an den „Highlights“ vorbeigekommen, sondern habe auch die Ecken gesehen, wo seltener ein Tourist vorbeischaut.
Deshalb gibt es hier meine bunt gemischten Eindrücke aus Bhaktapur.


















Da ich noch ausreichend Zeit hatte bin in Detlefs und Kerstins Rat gefolgt und zu Fuß nach Changu Narayan gegangen, wo sich auch noch ein Tempel befindet. Alte Steine hatte ich für heute zwar bereits ausreichend gesehen, doch die „Wanderung“ war spannend.
Sie hat mich zunächst an Ziegelbrennereien vorbeigeführt.

Jetzt ist auch klar weshalb in Bhaktapur selbst die Straßen der Altstadt mit Ziegeln gepflastert sind.

Zwischen den Brennereien wurden gerade die Reisfelder bepflanzt.



Nach Changu ging’s den Berg hoch, das hatte mir niemand gesagt. Doch bescherte mir das einen schönen Blick zurück auf Bhaktapur.

Der Tempel war schön, doch der kleine Elefant davor hatte es mir besonders angetan. Vielleicht ist es ja auch eine Elefantendame.

Danach ging’s mit dem Bus in der Hauptverkehrszeit zurück nach Kathmandu. Somit hat die Rückfahrt fast doppelt so lange gedauert.
Weil alle sagen, dass ich fleißig essen soll war ich dann direkt im kleinen indisch Restaurant.

Zur Nachspeise hab ich mir beim Bäcker was geholt. Leider sieht es deutlich besser aus als es schmeckt, aber keine Angst, ich habe alles aufgegessen.

Zum Abschluss noch mein Lieblingsfoto des Tages.

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