Nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein. Ich hatte schon aufgegeben und mich auf einen Tag mit Lesen eingestellt, als nach vier Stunden ganz plötzlich der Dauerregen aufhörte.
So konnte ich doch noch wie geplant mit meinem ausgeliehen Moped zum Wasserfall fahren.

Der Kouang Si Wasserfall ist etwa 30 km von Luang Prabang entfernt. Mein eigentlicher Plan war früh morgens zu starten, um vor den großen Massen vor Ort zu sein, aber es war inzwischen bereits mittags. So war’s eh schon egal wann ich dort ankomme und so habe ich auf halber Strecke neben einem Tempel zum Mittagessen angehalten. Ja, ganz ohne Tempel geht es auch heute nicht.

Es gab mal wieder lecker Nudelsuppe und das ältere Ehepaar war sehr bemüht um mich. Als er dann sein Handy an die Stereoanlage anschloss und Musik machte traute ich meinen Ohren kaum.
Ich habe dann direkt auf seinem Handy kontrolliert, ob es das ist was ich dachte. Und siehe da, ein deutscher Exportschlager. Man beachte das schöne Wortspiel.

Aber weiter zum Wasserfall, also dem türkisfarbenen Wasserfall.

Trotz des Regens präsentierte sich der Wasserfall von seiner besten Seite.



Da zu diesem Zeitpunkt viele Leute im Wasser waren, bin ich zuerst noch zur Abbruchkante aufgestiegen und von dort zur Quelle und einer kleinen Höhle gegangen.


Mein eigentliches Highlight waren allerdings unzählige Schmetterlinge die dort unterwegs waren. Schon auf der Wanderung dorthin sind mir immer wieder Schmetterlingsschwärme entgegengekommen.

Auf dem Rückweg kam dann sogar die Sonne raus, doch der Regen hatte die Wege so aufgeweicht, dass meine Schuhe auf einmal Plateau hatten.


Unten wieder bei den Pools angekommen habe ich auch meine Badehose angezogen und war eine Runde im erfrischenden Wasser schwimmen.
Da gibt’s natürlich keine Fotos, weil mein Handy nicht wasserdicht ist.
Im Wasser gab’s kleine Fische, die wohl Putzerfische waren. Also ich hab auf alle Fälle jetzt toll gesäuberte Zehen. So muss sich Fisch SPA anfühlen.
Im Eingangsbereich gibt es noch ein kleines Schwarzbärgehege. In der Regel misshandelte Bären aus China, die dort aufgepäppelten werden. Sind auf jedenfalls sehr goldig.

Bei der Rückfahrt habe ich dann noch für ein paar Landschaftsaufnahmen Stopp gemacht.


Heute gibt’s jetzt endlich die versprochenen Aufnahmen der Essensstände auf dem Nachtmarkt.



Zumindest ein paar Eindrücke, das waren natürlich nicht alle Stände.
Ich habe mir heute einen Papayasalat machen lassen. Auch sehr lecker. Dazu gab’s noch ne Grillwurst.


Und auch heute ein Lieblingsvideo zum Abschluss.
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