Artisans d’Angkor

Es gibt eine Organisation in Kambodscha, die nennt sich Artisans d’Angkor. Sie bildet junge Leute vom Land aus, bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und lehrt sie zusätzlich ein Handwerk.

Sie stellen alles mögliche her. Holz- oder Silberkästchen, Steinskulpturen, Gemälde, Schmuck und auch Seidentücher.

Von dort aus bin ich dann zur Seidenfarm, oder besser gesagt zur Seidenraupenfarm gefahren worden. Wir waren nur zu viert und haben eine tolle Führung erhalten.

Falter, …

… der nur ca. 12 Stunden lebt, in dieser Zeit aber sehr viele Eier legt.

Daraus schlüpfen dann kleine Raupen, die fleißig futtern.

Sobald sie groß genug sind, nichts mehr fressen und gelb werden, fangen sie an sich zu verpuppen.

Die Kokons werden gekocht und somit der Seidenfaden gewonnen.

Danach gesponnen und gesäubert.

Gefärbt …

… und danach werden Tücher daraus gewoben.

Ich fand die Tour sehr spannend. Gekauft habe ich natürlich nichts. Mein Ziel ist es ja keine Souvenirs zu kaufen.