Ein Tag zwischen Sonne und Regen

Heute Morgen habe ich meinen Rucksack gepackt und bin nach Kampong Cham aufgebrochen.

Bei strahlendem Wetter sind wir Richtung Norden aus Phnom Penh rausgefahren. Kein Vergleich zur Strecke Richtung Süden nach Sihanoukville. Heute gab’s keine Schlaglöcher, kaum Lastwagen und generell wenig Verkehr. Es war eine Wonne. In dieser Ecke der Hauptstadt wird allerdings auch unglaublich viel gebaut. Apartments, Reihenhäuser, Fitnessstudio etc.

Die restliche Strecke ging es meistens über flaches Land und somit war ich bereits nach drei Stunden an meinem Zielort angekommen.

In Kampong Cham habe ich dann schnell in meinem Guesthouse eingecheckt und mir direkt ein Rad ausgeliehen, um eine kleine Insel im Mekong zu erkunden.

Auf dem Weg dorthin gab’s zuerst aber noch in einer Garküche am Mekong was zu essen, nämlich gebratene Nudeln mit Ei der besonderen Art.

Die kleine Insel hat mich sehr begeistert und bei jedem Foto das ich geschossen habe dachte ich, dass es das perfekte Postkartenmotiv sei.

Auf dem Rückweg kam dann ungefähr zwei Kilometer vor meinem Guesthouse ein riesiges Gewitter inklusive Platzregen.

Ich habe mich fast eine Stunde untergestellt und bin dann auf der überfluteten Straße zurückgefahren.

So hoch stand das Wasser vor meinem Guesthouse. Kurz darauf war vom Wasser nichts mehr zu sehen. Nur noch der Vollmond am Firmament.

Mein Lieblingsfoto ist heute ein Suchbild. Ihr findet sicherlich das interessante Detail.