Die Altstadt von Hoi An ist UNESCO Weltkulturerbe und wunderschön. Man kann einen Altstadtpass kaufen und unterschiedliche Gebäude damit besichtigen. Tempel, Versammlungshallen oder auch Wohnhäuser. Der Pass berechtigt einen fünf Sehenswürdigkeiten zu besuchen und an jeder Station wird dann ein Streifen abgetrennt.

Da die Stadt so schön ist und abends mit der Lampionbeleuchtung wildromantisch, sind natürlich auch viele Touristen unterwegs. Nichtsdestotrotz hat mir Hoi An sehr gut gefallen, da sich die Stadt trotz der Touristenmassen eine gewisse Ursprünglichkeit bewahrt hat. Dort wo sich abends Touristen tummeln wird morgens Fisch und Gemüse verkauft.


Wenn man durch die kleinen Gassen streift sieht man wie der Vietnamese lebt.




Die Altstadt ist sogar zu gewissen Uhrzeit für den Verkehr gesperrt, was es sehr angenehm macht dort zu flanieren.

Auch wenn sich auf diesen Straßen die Souvenirläden ballen, so bietet Hoi An doch hochwertige Handarbeiten, Kunst und vieles mehr.
Hier eine Auswahl von meinen Streifzügen durch die Stadt.













Ein Highlight war für mich der Besuch eines Privathauses wo süße, schwarze Sesamsuppe gemacht wurde. Dies geschieht nach altem Familienrezept. Der Vater ist 104 Jahre alt und seine Frau 96. Beide noch sehr fit, doch die Tochter unterstützt inzwischen beim Suppe kochen.



Der Strand von An Bang ist mit dem Rad leicht zu erreichen und man fährt ganz hübsch über Reisfelder und Gemüsegärten ans Meer.



Der Strand selbst ist ein sehr langer Sandstrand, der teilweise zu Hotels oder Restaurants gehört, aber auch noch einige ganz frei zugängliche Stellen hat. Ich war an einem ziemlich verlassenen Abschnitt, was sehr entspannend war.


Auf dem Rückweg ging’s dann wieder über die Felder zurück in die quirlige Stadt.


Somit ist mein Fazit von Hoi An: Eine tolle Stadt, die trotz vieler Touristen, aus meiner Sicht einen Besuch wert ist.
Foto des Tages ist der Mobilfunkladen, denn ich habe mir zum ersten Mal eine lokale SIM-Karte geholt. 5 GB und einen Monat gültig für sechs Euro.

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