24.07.2022
Nachdem die Hitze gestern gegen Mittag immer extremer wurde hatte ich für mich beschlossen um 5 Uhr zu starten und von der frischen und vor allem kühlen Morgenluft zu profitieren.

Da der Sonnenaufgang hier erst kurz vor 7 Uhr ist, hat mir die Stirnlampe meiner Schwester gute Dienste geleistet. Danke.

Im Scheinwerferlicht sieht man dann auch, dass die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist. Fast wie Nebel. Zum Glück, denn gestern war mein Hemd zum Auswringen nass und ich dachte schon das sei alles mein Schweiß. Sorry for sharing. Es war heute morgen gefühlt so kühl, dass es mich wirklich etwas gefroren hat.


Bis etwa 9 Uhr blieb es bedeckt und kühl, danach wurde es langsam wärmer.



Doch bis 10:30 hatte ich schon gut Strecke gemacht und war ganz zuversichtlich, dass ich als früher Vogel der Mittagshitze entkommen werde.

Ich habe mein Styling heute noch um ein feuchtes Kühltuch erweitert, das natürlich normalerweise keck im Wind weht. Danke an WIR3+1.

Nach meiner Pause in Manuel bei kühler Cola, Entschuldigung Pepsi war ich für die letzen 11 km motiviert.


Durch wunderschöne Orangenhaine und wilde Mülldeponien ging‘s zügig Richtung Xátiva.

Doch dann lief ich vor lauter Euphorie, den Zielort schon vor Augen, falsch. Somit bin ich ein ganzes Stück zu viel gelaufen, es war eh schon weiter als angeben und bei der Mittagshitze wurde ich immer langsamer. Doch ich hab’s geschafft und bin direkt ins erste Restaurant zum Mittagsmenü.

Heute bin ich in einer Pension mit Klimaanlage und die 29 Grad, auf die sie eingestellt ist, sind Erfrischung für meinen Körper und meine Seele.
Gegen 21 Uhr hab ich mich dann nochmal rausgetraut, so wie die Senioren …

… habe noch eine Kleinigkeit gegessen und das sehr hübsche Örtchen besichtigt.


Es hätte auch noch ein Schloss zu bewundern gegeben, aber das wären nochmal in Summe 3 km und 130 hm gewesen und das war mir dann einfach zu viel. Hier wäre es hoch gegangen.

Bild des Tages:

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