Xátiva – Moixent

25.07.2022

Nach meiner langen Etappe gestern wollte ich heute morgen nicht wirklich los. Nachdem ich mich abends noch gut fühlte, tat heute morgen alles weh. Aber die drohende Hitze hat mich motiviert und kurz nach 5 Uhr ging’s wieder los.

Heute brauchte ich die Stirnlampe kaum, da der Anfang der Strecke meist eine beleuchtete Verbindung kleiner Ortsteile war.

Der Tau hing in den Blättern und sah aus wie Raureif.

So langsam kam ich dann auch in Fahrt und die Sonne stieg hinter den Hügeln auf. Ihr wisst schon was ich meine, ist natürlich wissenschaftlich nicht korrekt, klingt aber schöner.

Generell wurde es heute hügeliger und nach einem Schlenker eher Richtung Süden, dreht der Camino nun gegen Westen.

Oragenplantagen gehen in Olivenhaine über und parallel zu einem kleinen Fluss und der Bahnlinie kam ich Moixent immer näher.

Ich hab mich heute leider schon wieder um 3 km verlaufen. Dieses Mal gab’s kein Schild und ich dachte einfach den Anstieg nehm ich noch und dann mache ich Pause. Ärgerlich.

In Moixent bin ich dann direkt zur Policia, denn da gibt’s den Schlüssel für die Pilgerunterkunft.

Dieses Mal etwas einfacher, aber ich bin wieder alleine hier und kühle ab.

Nach einem Nickerchen gab’s dann noch spanischen Mittagstisch mit großem Elektrolytgetränk.

Um 21 Uhr bin ich dann doch nochmal vor die Tür und es hatte frostige 28 Grad. Toll!

Moixent hat kleine Gässchen und natürlich die obligatorische Kirche.

Bild des Tages sind heute Bilder, zwei an der Zahl:

Kindheitserinnerungen
Man beachte die Wolke rechts oben.