La Roda – Minaya

03.08.2022

Ich habe heute bis 6:21 Uhr ausgeschlafen, da meine Etappe wieder kurz ist und ich ja auch für meine Verhältnisse spät ins Bett bin.

La Roda verlasse ich Richtung Westen und laufe durch ein kleines Industriegebiet, bevor es minimal hügelig und wieder mit zumindest ein paar Bäumen gegen Minaya geht.

Unterwegs kam ich an einer sehr großen Solaranlage vorbei. Ich bin die Tage zuvor auch schon immer an welchen vorbei gekommen, aber nie mit so großen Panelen.

Gerade als ich überlegte ob sie nicht nur die Neigung ändern, so wie die, denen ich schon begegnet bin, sondern sich auch mit der Sonne mitdrehen können, fingen sie an sich ein kleines Stückchen weiterzudrehen.

Ansonsten gab‘s heute unterwegs nicht viel Spannendes.

Eine Bewässerungsanlage, die wohl von einem Tankwagen gespeist wird.

In Minaya hab ich in der einzigen Bar, die ich gefunden habe, erst mal Frühstück bestellt. Also zumindest für mich war’s Frühstück. Café con leche und eine tostada con tomate. Ich habe mir erklären lassen, dass man erst mit dem Löffel kleine Löcher in das getoastete Brot sticht, dass das Olivenöl und dann die passierten Tomaten besser aufgesaugt werden. Dann noch Salz drüber und fertig ist der Leckerbissen.

Nach dem Frühstück rief ich dann Jesús an, der mir den Schlüssel zur Unterkunft bringen sollte. Wir trafen uns vor der Turnhalle, denn das war mein Reich für einen Tag.

Mein Haus
Mein Sportzimmer
Mein Schlafzimmer
Mein Bad

Nachts war es schon ein wenig gruselig, ganz alleine in einem so riesigen Gebäude, aber letztendlich habe ich gut geschlafen.

Gegen Abend kam dann die AH Mannschaft von Minaya zum Fußballspielen. Da hab ich ein wenig zugeschaut und mich später in den kühlen Wind vor die Tür gesetzt, um meinen Blog zu schreiben.

Bild des Tages ist ein Radfahrer beim Training. Der ältere Herr fuhr eine gefühlte Ewigkeit mit seinem alten Rad auf dem Platz im Kreis.