Tembleque – Toledo

10.08.2022

Ich hatte irgendwie gehofft, dass ich ausschlafen kann und es mehrere Möglichkeiten gäbe, um nach Toledo zu kommen, doch Fehlanzeige. Es gibt genau zwei Busse, 06:30 und 07:10 Uhr.

Als braver Deutscher und weil ich meinen Bus auf keinen Fall verpassen wollte stand ich bereits um 06:50 Uhr an der Bushaltestelle.

Im Bus ist hier auch Maskenpflicht und so starte ich meine Fahrt mit FFP2 in Richtung Toledo.

Wir sind etwas Zickzack gefahren und haben einige Dörfer abgeklappert, so dass die Fahrt gut 1,5 Stunden gedauert hat, obwohl Toledo auf dem direkten Weg vielleicht 60 Kilometer entfernt ist.

Toledo ich komme.

Toledos Altstadt liegt auf einem Hügel, der Busbahnhof unten im Tal. Wo ich meine Füße doch schonen wollte.

Toledo ist aber total auf Touristen, Kultur und wir präsentieren uns toll eingestellt, dass dies ein Luxusaufstieg ins Zentrum war.

Ich bin dann durch die engen, verwinkelten Gässchen zu meinem Hotel. Mein Zimmer war zwar noch nicht fertig, doch ich konnte meinen Rucksack dort abgeben und frühstücken.

Danach bin ich direkt losgetigert um Sightseeing zu machen. Gefühlt bin ich alle 10 Meter stehen geblieben, um zu fotografieren. Es gibt hier solch tolle Architektur und einfach so viel Schönes, dass ich unzählige Fotos gemacht habe.

Mein erster Halt war der Pozo de los Desos. Der Brunnen der Wünsche ist über einen Souvenirladen (von denen es hier Unzählige gibt) zugänglich. Man muss nur irgendwas kaufen und dann darf man ihn bewundern. Der Brunnen enthält tatsächlich Trinkwasser und ist mitten in der Altstadt.

Danach ging’s ins Museum „El Greco“. Ein Künstler, der aus Kreta stammt und über Rom nach Toledo kam und hier sein Leben verbrachte. Er ist einer der bekanntesten Bewohner Toledos.

Es wurde auch sein Einfluss auf Künstler der Moderne dargestellt, somit waren auch Werke von Picasso ausgestellt.