16.08.2022
In Cebreros war heute morgen ein Stierlauf. Naja mehr ein Kuh- und Jungstierlauf, aber trotzdem spannend.
Und es war natürlich morgens schon die Hölle los. Die einen nach durchzechter Nacht noch wach, die anderen früh aufgestanden, um das Spektakel mitzuerleben.



Der arme Jungstier ist von den Amateurtorreros ganz schön geärgert worden.

Danach habe ich mir ein Bocallio für unterwegs gekauft und bin ungewöhnlich spät gestartet. Den Wetterbericht hatte ich vorher geschaut. Mit 28 Grad Maximaltemperatur dachte ich wird es mit der Mittagshitze nicht zu schlimm werden. So war es dann auch. Ich bin heute auf 1.250 m gewesen, wo ein kühler Wind wehte und es mir tatsächlich kühl war.
Jetzt aber erst Mal zum Aufstieg. Direkt nach dem Ort ging es relativ steil hoch. Der Teil des Waldes ist einem Brand zum Opfer gefallen. Denke das war letztes Jahr.



Selbst eine kleine Passhöhe habe ich heute bezwungen, auch wenn dies nicht der höchste Punkt meiner Etappe war. Bitte achtet auf das Straßenschild im Hintergrund.

Ich kam danach auf eine Hochebene, auf der es immer leicht bergauf, bergab ging. Hier weiden normalerweise Kühe, aber im trockenen und heißen August finden sie hier nichts zu fressen.



Irgendwann ging’s dann wieder runter nach San Bartolomé. Hier hab ich acht Adler kreisen sehen. Zumindest ein paar schwarze Punkte sind hoffentlich auf dem Bild zu erkennen.


San Bartolomé ist ein 500 Einwohner-Bergdorf. Alles sehr aufgeräumt und schön hergerichtet.






Meine Pilgerherberge ist frisch renoviert und heute habe ich zum ersten Mal einen Radpilger mit in der Unterkunft. Der freut sich bestimmt wenn ich morgen um fünf Uhr aufstehe.

Neben einem kleinen Supermarkt fährt das Obst- und Gemüseauto zum Einkaufen durch den Ort.

Bild des Tages:

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