17.08.2022
Heute bin ich zeitig los, da Ávila eine ganz tolle Stadt sein soll, deshalb wollte ich ausreichend Zeit zum Beinehochlegen und Sightseeing haben.



Es war so kalt, dass ich kleidungstechnisch aufgerüstet habe. Pullover, Schal und Stirnband. So war ich fast bis Ávila unterwegs. Temperaturangabe ist von 13 Uhr.


Es ging hoch zum höchsten Punkt des Caminos. Über ausgedörrte Weiden, durchs Gestrüpp und ein paar kleinen Herden vorbei. Aus den Brunnen kam ausreichend Wasser, aber grün gab es kaum zu sehen.




Die Passhöhe war für die Radpilger der höchste Punkt, für mich ging‘s noch auf 1.380 m hoch und einem tollen Ausblick in die Hochebene dahinter.

Um in Ávila in der Pilgerherberge zu übernachten hatte ich bereits am Vortag mit einem freundlichen Herrn telefoniert, der meinte er wohne in einem Ort 9 km von Ávila entfernt und ich solle ihn doch bitte anrufen wenn ich durch seinen Ort käme. Ich dachte er würde mir den Schlüssel geben und gut. Nein, er hat mich mit einer Flasche Bier begrüßt, da die Bar wegen der Fiestas erst abends wieder ausmacht. Unglaublich toll.



Die letzten Kilometer nach Ávila ging es nur bergab, so war ich ruckzuck dort.

Ich kannte die Bilder der tollen Altstadt, mit der komplett erhaltenen Stadtmauer, der Kathedrale und all den anderen historischen Gebäuden. Doch anstatt folgendes zu sehen …

… sah ich den modernen Teil Ávilas. Denn Ávila wurde nicht nur von den Römern gegründet, sondern ist heute wohl die höchstgelegene Stadt Spaniens.

Der Camino ist inzwischen so hervorragend ausgeschildert, dass das Navi eigentlich überflüssig ist. Hier sogar mit hochwertigen Jakobsmuscheln in den Gehweg eingelassen.

Nachdem das Essen die letzten Tage mehr Mittel zum Zweck war, da es nichts besonderes gab, hab ich mir ein Chutelón gegönnt, Ávilas Spezialität.

Hier noch ein paar Eindrücke der Stadt von historisch, über modern bis zum Eingang meiner Herberge.





Bilder des Tages, hierfür müsst Ihr ausnahmsweise das Handy drehen.


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