18.08.2022
Mein morgendlicher Start war heute kurz vor Sonnenaufgang, der inzwischen erst um 7:30 Uhr ist.

Denn ich wusste, ich würde nochmal am Aussichtspunkt vorbeikommen. Also hier nochmal die Stadtmauern in voller Pracht.

Danach war die Strecke allerdings nicht besonders toll zum Laufen. Highspeed-Pilgern auf der Straße war angesagt. Zumindest kam ich zügig voran und tolle Ausblicke gab’s trotzdem.




Heute war auch der Tag der speziellen Wegmarkierungen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich immer näher an Santiago heranrücke.

Doch nachdem ich den ersten Ort passiert hatte, bog der Camino von der Straße ab und ich war in der Natur unterwegs.



Rechts am Horizont ist bereits Gotarrendura, mein Zielort zu erkennen.

Zuvor kam ich jedoch durch einen anderen kleinen Ort, in dem leider die Bar erst abends öffnete und so gab’s mein Bocadillo neben dem Dorfbrunnen.

Zum Ziel waren es dann noch ein paar Geraden, doch es ging fast nur bergab.



In diesem 150-Seelen-Dorf gab es eine Bar, in der ich den Schlüssel zur Herberge bekam. Sah alles etwas runtergekommen aus, doch die Inhaberin sehr freundlich und eine gute Köchin.

Es gab sogar free wifi im ganzen Ort.

Im Innenhof meiner Herberge habe ich mich dann erholt, bevor ich nochmal ein paar Schritte durch den Ort machte.



Als ich dann wieder in der Bar ankam, war es vorbei mit der Ruhe. 14 polnische Pilger inkl. eines Mönchs waren angekommen.
Dementsprechend war meine Nacht auch kurz und unruhig, denn ich hatte nur Schnarcher im Zimmer.
Bild des Tages:

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