Nava del Rey – Castornuño

21.08.2022

Ich startete mit meinen spanischen Radpilgern kurz vor Sonnenaufgang.

Der frühe Start lohnt sich nicht nur wegen der angenehmen Temperaturen, sondern das magische Licht taucht die Landschaft in ganz besondere Farben.

Der Sonnenaufgang selbst ist natürlich jeden Morgen aufs Neue umwerfend.

Der Camino weiterhin top beschildert.

Ich hatte mich so auf mein Frühstück gefreut, denn auf halber Stecke passierte ich einen Ort. Doch Satz mit X des war wohl nix. Alles noch geschlossen. Da bin ich einfach durchgelaufen ohne zu Essen. Nüchternlauf sozusagen.

Da hat das Frühstück in Castornuño gleich dreimal so gut geschmeckt.

Vor der Touristeninfo gab’s Trainingsräder in jeder Größe. Und wieder mal eine Regenbogenbank.

Meine Herberge liegt heute etwas außerhalb, dafür mit Spielplatz und dem Freibad direkt nebenan.

Nach meinem Mittagstisch hab ich noch den Mirador besucht. Der Aussichtspunkt befindet sich direkt im Zentrum und um unnötige Schritte zu vermeiden schaute ich vor der Siesta dort vorbei.

Der Douro macht hier eine riesige Schleife. Es ist unglaublich schön nach so langer Zeit richtig viel Wasser zu sehen.

Danach hatte ich die Siesta bitter nötig. Den Wecker hab ich mir auf 18 Uhr gestellt, dass ich noch ins kühle Nass kann. Da meine Pflaster inzwischen alle weg sind eine gute Gelegenheit.

Bild des Tages wird der beste Käsekuchen meiner Reise. Und ich habe in den letzten Wochen viele gegessen. Jetzt kommt noch ein zweites Bild dazu. Mir wurde das Bier schon immer mit Limón angeboten, jetzt habe ich gesehen wie es hier heißt.