23.08.2022
Toro hat durchgefeiert, so dass ich etwas von der Route abgewichen bin. Zwischen den Betrunkenen wollte ich nicht durch, auch wenn sie fröhlich singend durch die Straßen gezogen sind.



Zum Sonnenaufgang war ich bereits unten in der Douro Ebene, mit der Sonne im Rücken. Da hab ich direkt gemerkt, dass es gut war keine lange Etappe einzuplanen. Schon um acht Uhr hatte die Sonne ziemliche Kraft.



Nach gut der Hälfte der Strecke war wieder Straßenpilgern angesagt. Hier begegnete ich jedoch vielen Rennradfahren und wurde fleißig mit „buon camino“ angefeuert.

Dann kam eine Suchtbetreuungseinrichtung, ich hoffe sehr, dass weiter hinten noch ein schönes Gebäude kommt, oder die Einrichtung geschlossen ist.

Das letzte Stück lief ich parallel zum aktuell ungenutzten Bewässerungsgraben.


Einen Pilger, der nur mit Stock und sehr leichtem Gepäck unterwegs war, hab ich überholt. Er sagte mir wo Teresa wohnt, die den Schlüssel für die Herberge hat.

Sie redete wie ein Wasserfall und zeigte mir dabei mein zu Hause für eine Nacht. Top ausgestattet mit Waschmaschine, so dass ich gleich alles mal gewaschen habe. Im Gästebuch waren nur sechs Einträge für das komplette Jahr 2022 drin.

Die Betten sind auch mal was anderes. Ich hoffe ich muss mir keine Sorgen machen, dass ich nachts noch festgebunden werde und Teil eines Splatterfilms werde.

Heute ist definitiv ausruhen angesagt, denn in Villalazán mit seinen 240 Einwohnern gibt’s außer der Bar, die 100 Meter von mir entfernt ist, nichts zu tun.

Zum Mittagessen war ich dort und die Bude war gerammelt voll. Liegt wohl am tollen Essen. Hier meine Hauptspeise mit Besteck als Referenzobjekt daneben.

Bild des Tages:

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