Laza – Xunqueira de Ambía

03.09.2022

Heute war die letzte lange Etappe, daher ging’s nochmal im Dunkeln los. Da es in jedem Ort, mag er noch so klein sein, einen Spielplatz gibt, heute einer bei Nacht. Der Sternenhimmel war wieder umwerfend.

Danach ging es relativ schnell relativ weit hoch. Da kam mein Körper direkt in Wallung und ich habe meinen Pulli direkt in den Rucksack gepackt.

Oben hat mich dann in dem sehr kleinen Ort Alberguería eine tolle Bar erwartet. Speziell für Pilger und wer sonst noch kommen will. Überall hingen Jakobsmuscheln, ich habe auch eine beschriftet und es gab ein erstes Frühstück.

Im Ort selber wohnen wohl nur noch 15 Personen.

Als es auf der anderen Seite wieder runter ging, bin ich nochmal in den Nebel gelaufen.

Auch die Straßenschilder sind in galicisch beschriftet.

Diese Häuschen habe ich heute ganz viele gesehen. Sie wurden früher zum trocknen von Mais genutzt.

Damit ich die Geraden nicht ganz verlerne.

Auch politische Statements findet man auf dem Jakobsweg …

… und schattige Wege mit guten Wünschen und einen alten Baum zum Umarmen.

Auf der letzten Anhöhe nochmal einen schönen Ausblick und der Endspurt zur Herberge.

Der Ort selber ist wieder mal hübsch und verschlafen. Zum Mittagessen war ich zu spät, gab nur noch ein Bocadillo. Hatte heute unterwegs zu viele Pausen, weil sich ganz viele Leute mit mir unterhalten haben. War sehr schön. Das Menü hab ich dann abends nachgeholt.

Bild des Tages. Ich wollte schon mit einem Eding ein zweites „L“ draufschreiben. Ist wohl ein sehr geläufiger Familienname in Galicien.