4.000 Inseln

Morgens ging’s mit dem Bus und dann mit dem Boot nach Don Det, eine der großen Inseln der 4.000 Inseln, einer Region im Mekong an der kambodschanischen Grenze.

Dort kamen wir in der größten Mittagshitze an und haben uns deshalb für eine der ersten Unterkünfte entschieden, denn wir wollten einfach nur im Schatten liegen.

Hängematte ist hier Pflicht und Ausblick auf den Mekong auch. Es gibt noch die etwas hübschere Sonnenuntergangsseite der Insel, doch ich bin sehr zufrieden hier.

Unten im Wasser tollen die Kinder herum und sonst ist es, bis auf das ein oder andere Boot, das vorbeifährt, sehr ruhig.

Nachmittags bin ich dann mit dem Rad ein wenig über die Inseln gefahren.

Auf dem Weg zum Strand zogen schon fette Wolken auf. Als wir an den Wasserfällen und am Strand ankamen, fing es an zu schütten. Unsere Rettung war ein kleines Café mit Hängematte und Ananasshake.

Der Schauer dauerte eine gute Stunde. Danach sind wir tatsächlich noch ins Wasser und haben die Wasserfälle fotografiert.

Im Dunkeln zurück zum Guesthouse mit riesigen Pfützen auf dem Schlammweg war ein Abenteuer, aber es hat Spaß gemacht.

Lieblingsbild des Tages:

Keine Ahnung wo der Besitzer damit fährt, denn auf der Insel gibt es keine geteerte Straße.

Nachtrag Pakse

Vom ersten Tag in Pakse vor meinem Loop hatte ich nur etwas über meine nervenaufreibende Bootsfahrt berichtet, doch an diesem Tag gab’s noch so viel mehr zu sehen, dass ich Euch das nicht vorenthalten will.

Zunächst war ich im Wat Phou, Tempelruinen aus der Khmerzeit, die seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe sind.

Anscheinend waren die Khmer zuerst hier bevor Ancor Wat ihr großes Zentrum wurde.

Auf dem Rückweg bin ich gefühlt alle 200 m an einem Tempel vorbeigefahren.

Und zur Abwechslung auch mal an einer katholischen Kirche.

Nach dem Übersetzen auf die andere Mekongseite habe ich Phou Asa angesteuert. Ich kann gar nicht genau sagen was das ist, jedoch liegt es extrem abgelegen mit Blick ins Hinterland auf einem Berg. Phou Asa kam mir wie ein mystischer Ort vor, doch vielleicht ist da auch meine Phantasie mit mir durchgegangen.

Zum Abschluss des Tages habe ich mir den Sonnenuntergang beim großen, goldenen Buddha angeschaut.

Der Berg auf dem der Buddha steht scheint auch der Sportplatz von Pakse zu sein, denn es waren unglaublich viele Leute joggen, walken oder mit dem Fahrrad unterwegs.

Lieblingsbild des Tages habe ich beim Friseur gemacht, denn es war mal wieder eine Rasur fällig.

Und ein weiterer Loop ist rund

Es regnete nachts fleißig weiter und auch morgens wollte es nicht aufhören. Daher haben wir erst mal laotisch gefrühstückt – Nudelsuppe. Danach im Hipstercafé nebenan den teuersten Cappuccino „ever“ getrunken.

Zum Glück waren es keine US Dollar, sondern Kip.

Kurz vor Mittag hörte es dann auf zu regnen und wir haben uns auf den Weg zu den letzten Wasserfällen des Loops gemacht.

Beim zweite Wasserfall hätte man unten durchschwimmen können, um hinter den Wasserfall zu kommen. Es war allerdings zu kalt und hat immer wieder leicht genieselt, dass wir nur von vorne geschaut haben.

Der letzte den wir besuchten war dann auch der Spektakulärste.

Hier war ich dann Flashpacker und habe mir einen Adrenalinkick gekauft.

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Es ging einmal rund um den Wasserfall mit insgesamt vier Ziplines. Ich hatte zunächst die Hosen ganz schön voll, aber es war supertoll, speziell das Teilstück direkt über dem Wasserfall.

Da das Mittagessen vor lauter Wasserfällen schauen ausgefallen war, haben wir uns zwei Ananas auf der Rückfahrt am Straßenrand gekauft.

Abends war dann Luxusabendessen beim Nobelitaliener angesagt, denn es war Joanys Geburtstagswunsch dort zu essen.

Lieblingsbild des Tages:

Regen und Wasserfälle

Wir wollten morgens möglichst schnell los, da keinem von uns dieser Ort so recht gefallen wollte. Der Weg zum eigentlichen Übernachtungsort war eine Staubstraße, nach dem Regen der Nacht oft eher eine Schlammstraße.

Das Guesthouse und seine Inhaberin waren supertoll. Schade, dass wir am Vortag zu spät dran waren. Doch das Frühstück dort und danach ein Nickerchen in den Premium-Liegestühlen haben wir sehr genossen.

Von dort aus könnte man zu sieben Wasserfällen wandern. Wir haben fünf davon geschafft.

Der folgende Wasserfall war unser Highlight, denn wir standen fast mitten drin. Wir waren danach patschnass, doch es hat sich gelohnt.

Im letzten waren wir sogar noch schwimmen, was keine so gute Idee war, denn danach hat es angefangen zu regnen und so haben wir auf dem Moped trotz Regenjacke ziemlich gefroren.

In Paksong, einem größeren Ort auf dem Rückweg nach Pakse, war es wieder schwierig ein Guesthouse zu finden. Dieses Mal war allerdings das generelle Ambiente etwas „schöner“. Zumindest sah es von außen gar nicht so schlecht aus und es gab eine heiße Dusche.

Zum Abschluss noch das Lieblingsbild und -video des Tages.

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Desinfektion wird in Laos groß geschrieben

Auf meinem Weg mit dem Moped kam ich an dieser Desinfektionsstation vorbei.

Angeblich werden hier Autos desinfiziert. Welche genau und warum konnte mir niemand erklären. Wir durften auf jeden Fall mit unseren Mopeds unbehelligt vorbei, also ohne Desinfektion.

Somit wird in Laos nicht nur Händedesinfektion, sondern auch Autodesinfektion praktiziert. Mal schauen ob ich in den letzten Tagen zu diesem Thema noch weitere Details ermitteln kann.

Zweiter Tag beim zweiten Loop

Unser zweiter Tag klang so, als sollten wir zeitig starten, was wir auch so geplant hatten, doch Frühstück gab’s erst ab 8 Uhr, was wir als Abfahrtzeit Vereinbart hatten. So ging’s erst zu einem Wasserfall während unser Frühstück zubereitet wurde.

Und dann lecker Essen. Ei mit Käse und Baguette gab’s für die Anderen, ich hatte mir direkt grünes Curry mit Klebreis bestellt.

Danach besuchten wir Captain Cook. Ein junger Mann, der zu einer ethnischen Minderheit in Laos Bergen gehört und Führungen über seine Kaffeeplantage macht, sein Dorf zeigt und etwas über ihre Bräuche erzählt. Vorneweg gab’s schon mal einen Kaffee in Bambustassen aufgegossen.

Captain Cook hat uns viel über den Kaffee erzählt. Wo er herkommt, wer ihn in der Welt verbreitet hat, was man mit ihm so alles machen kann und dass viel des laotischen Kaffees nach Vietnam verkauft wird, um danach weiter nach Europa verkauft zu werden, denn Vietnam macht mehr Werbung für seinen Kaffee als Laos.

Und im Dorf läuft das meiste noch wie vor 100 Jahren ab. Doch Satellitenfernsehen haben sie trotzdem.

Zum Abschluss haben wir dann noch Kaffee geröstet.

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Auf dem weiteren Weg sind wir an einigen Wasserfällen vorbeikommen. Hier noch einige Eindrücke.

Wir waren mal wieder spät dran und schafften es nicht mehr zum geplanten Guesthouse. Dies bedeutete, dass wir in einem etwas verruchten Ort mit Bauarbeitern und Fernfahren übernachten mussten. So recht wohl gefühlt haben wir uns nicht, aber wir wollten auch nicht bei Nacht weiterfahren. Am nächsten Morgen sah’s gar nicht so schlimm aus, aber komisch war’s trotzdem.

Lieblingsbild des Tages:

Pakse Loop

Nachdem wir alle unsere Mopeds und noch diverse anderen Dinge erledigt hatten starten wir Richtung Bolaven Plateau.

Die Hauptthemen dieses Loops sind Wasserfälle und Kaffee.

Schon nach knapp 40 km kamen wir zum ersten Wasserfall.

Danach ging’s durch Kaffeeplantagen weiter zu Mr. Vieng.

Mr. Vieng hat eine Kaffeerösterei und natürlich auch Kaffeeplantagen. Dort haben wir Kaffee getrunken. Mr. Vieng war eher in Urlaubsstimmung, da momentan kaum jemand vorbeikommt. In der Hochsaison schauen wohl täglich etwa 60 Personen bei ihm vorbei. Wir waren an diesem Tag wohl seine einzigen Gäste.

Beim nächsten Wasserfall werden abends häufig Elefanten gewaschen und prompt als wir um die Ecke bogen haben wir sie gesehen.

Leider hatten sie dicke Ketten um und sahen nicht so glücklich aus. Deshalb sind wir direkt zum nächsten Wasserfall.

Und von dort zu einem Wasserfall, der zwar nur ein Rinnsal war, dafür hatte einen Infinity Pool mit Blick übers Plateau.

Dort waren wir fast bis zum Sonnenuntergang und mussten uns beeilen mit noch etwas Tageslicht ein Guesthouse zu finden.

Mit einem tollen Parkplatz für unsere Mopeds.

Aufregende Bootsfahrt

Gestern habe ich mir kurzfristig ein Moped geliehen, weil ich es für heute sowieso benötigte. Es geht auf zum nächsten Loop.

Aber zurück zum Boot. Ich sollte von der einen Mekongseite auf die andere übersetzen.

Die Fähre sah ganz gut aus. Dachte ich zumindest.

Denn ich dachte es sei die Fähre mit den Autos drauf. Doch nein, meine Fähre war kleiner.

Ich habe mir das Moped rauf- und runterschieben lassen, denn ich hatte Angst, dass ich direkt mit dem Moped ins Wasser falle.

Die Überfahrt war toll, doch ich hatte die ganze Zeit Herzklopfen.

Was ich sonst so gemacht habe kommt später, denn wir starten gleich zum Pakse Loop.

Sticky Rice with Mango

Das esse ich ja extrem gerne und könnte es auch ständig essen. Heute habe ich in einer Speisekarte einen Spruch gefunden, der mir aus der Seele spricht.

„Ja, es ist Frühstück, Mittagessen, Abendessen UND Nachspeise. Leckerer Klebreis mir Mangostücken.“

Und das was mir serviert wurde sah dann auch noch unglaublich toll aus.

Der Loop ist rund

Ich bin wieder gut in Thakek angekommen und habe mein Moped zurückgegeben.

Wir hatten einen entspannten und abenteuerlichen Tag heute.

Zunächst sind wir nochmal an einem Aussichtspunkt vorbei, den ich von der Hinfahrt bereits kannte. Ihr somit auch.

Dann ging’s zu einer Höhle, die beim letzten Mal total überflutet war. Dieses Mal floss zwar noch immer Wasser durch, doch wir konnten durchlaufen/schwimmen. Das war supertoll, denn wir sind auf der anderen Seite des Berges wieder rausgekommen. Außer uns war niemand vor Ort und so sind wir uns wie Forscher vorgekommen.

Zum Abschluss sind wir noch zu einem Aussichtspunkt aufgestiegen, zu dem es 45 Minuten senkrecht hoch ging.

Wir mussten uns sputen, dass wir noch einigermaßen im Hellen unten ankamen.

Ich kann den Loop nur empfehlen.

Jetzt geht’s gleich noch zum Essen und dann warten wir auf den Nachtbus nach Pakse, der gegen ein Uhr morgens losfahren soll.

Mein Lieblingsfoto des Tages.