Rückweg vom Loop

Ich habe mich entschieden einen Tag mehr für den Rückweg zu investieren, da ich so 100 km Hauptstraße vermeiden kann. Es ist zwar die identische Strecke wie der Hinweg, aber ein neuer Blickwinkel eröffnet ja oft spannende Einblicke.

Und so habe ich den heutigen Tag sehr genossen und bin froh ein paar Mitstreiter gefunden zu haben, die auch gemütlich unterwegs sind.

Die Landschaft ist einfach superschön und ich könnte eigentlich noch länger hierbleiben.

Wir haben versucht zu einem Wasserfall zu gelangen, der war allerdings so versteckt, dass wir ihn leider nicht gefunden haben. War aber trotzdem ein Abenteuer.

Wir waren nochmal beim „Cool Pool“ baden und haben mit einer Familie Boules gespielt. Frankreich lässt grüßen.

Auf der weiteren Strecke habe ich endlich rosafarbene Wasserbüffel so nah vor die Linse bekommen, dass man auch sieht, dass sie rosafarben sind.

In Summe haben wir uns so viel Zeit gelassen, dass es fast dunkel war bis wir in unserem Guesthouse angekommen waren. Dies hat uns jedoch einen Sonnenuntergang vor einer surrealen Kulisse beschert.

In unserem Guesthouse wurde dann lecker für uns gegrillt und so habe ich den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Das Lieblingsbild des Tages ist mal wieder eine Tieraufnahme.

Kong Lor Höhle

Heute Morgen ging’s zum eigentlichen Höhepunkt der Tour. Der Kong Lor Höhle. Unglaubliche 7,5 km lang und zwischen 90 – 100 m breit. Die Höhe hängt sehr stark vom Wasserstand ab. Somit waren wir sehr glücklich, dass wir trotz Regenzeit die Höhle besichtigen konnten.

Um zur Höhle zu gelangen hatten wir jedoch noch gut 40 km Fahrt vor uns, durch wunderschöne Landschaft.

Da die Höhle sehr lang ist und der Fluss, der durch die Höhle führt durch mehrere Ortschaften führt, gibt es eine sehr schöne Erklärung wie die Höhle entdeckt wurde.

Es kamen wohl domestizierte Enten den Fluss entlang geschwommen, sozusagen aus dem Berg. Damit war klar, dass es auf der anderen Seite des Berges auch einen Eingang geben muss.

Das erste Teilstück der Höhle haben mit dem Boot zurückgelegt.

An den Stellen, an denen schöne Stalagmiten und Stalaktiten sich befanden konnten wir zu Fuß gehen.

Doch das Beeindruckende der Höhle waren nicht ihre Tropfsteine, sondern ihr Ausmaß und dass es bis auf unsere Taschenlampen total dunkel war.

Aber es gibt auch Licht am Ende der Höhle.

Dort sind wir dann noch zu einem kleinen Dorf gelaufen, das gefühlt wirklich am Ende der Welt war.

Jedoch sehr innovative Hochbeete hatte.

Den Rückweg sind wir dann komplett mit dem Boot durch die Höhle gefahren.

Mittagessen oder besser gesagt Nachmittagessen gab’s in einem Restaurant mitten im Reisfeld.

Als Unterkunft haben wir uns das Riverside Resort ausgesucht, da wir noch schwimmen wollten und natürlich auch getan haben.

Lieblingsbild des Tages sind badende Kinder im Fluss, die unheimlich viel Spaß hatten.

Tag 2 auf dem Thakek Loop

Es war ein wundervoller Tag.

Wir hatten Frühstück noch im Guesthouse und sind viel später losgefahren als wir eigentlich wollten, doch so war es wohl am besten für uns.

Zuerst ging’s durch mystische Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, da ein Fluss aufgestaut wurde und die Bäume das viele Wasser anscheinend nicht verkraften.

Danach kamen wir an einer Höhle vorbei, die in Deutschland sicherlich geschlossen gewesen wäre. Wir mussten durch Wasser laufen, das bis Mitte Unterschenkel ging und teilweise war kaum Platz um durchzulaufen. Das nennt man dann wohl Abenteuer.

Und dann kamen wunderschöne Ausblicke und tolle Karstberge.

Auf dem Weg haben wir noch schnell einen Tempel mitgenommen, bevor es zum Entspannen ging.

Wir waren danach bei den „Cool Springs“ und es war wirklich eine sehr kühle Erfrischung, deutlich kälter als wir alle dachten.

Hier waren wir schwimmen, habe uns entspannt und lecker gegessen.

Auf dem Weg zu Guesthouse war unser letzter Halt ein Aussichtspunkt mit Blick ins Tal und Abendrot.

Thakek Loop

Ich habe mir gestern gleich noch ein Moped ausgeliehen und so startete ich heute Morgen mit vier anderen auf die Mopedrunde bei Thakek – Thakek Loop.

Es geht zwischen Karstbergen und Reisfeldern in etwas abgelegenere Regionen.

Und wir haben unterwegs Höhlen besichtigt.

Wasserfälle gab’s natürlich auch wo wir baden konnten.

Und wir sind zum Schluss noch zu einem Aussichtspunkt mit Blick über einen Stausee gelaufen.

Heute bin ich echt müde, drum mehr Bilder als Text.

Und dann habe ich heute wieder einen tollen Schmetterling vor die Linse bekommen. Somit mein Lieblingsfoto:

PS: Des Rätsels Lösung ist grüne Mango mit Salz und Chili.

Busfahren – meine neue Leidenschaft

Ich wollte möglichst früh in Thakek, meiner nächsten Station ankommen, daher habe ich mich für den 9-Uhr-Bus entschieden, Local Bus. Ich wurde pünktlich abgeholt, doch am Busbahnhof angekommen gab’s im reservierten Bus keine freien Plätze mehr.

Nicht so schlimm, man hat mich und ein paar andere einfach in den nächsten Bus gesteckt. Ein Sleeper, sozusagen ein Schlafbus.

Auf jeder Seite Doppelstockbetten. Sehr spannend.

Der Bus hat gefühlt stündlich gehalten und somit war ich um 18 Uhr endlich im Guesthouse.

Morgen geht’s dann auf eine Mopedtour. Bin bereits gespannt.

Zum Abschluss noch ein Bilderrätsel. Auflösung beim nächsten Blog. Was ist das?

Radfahren in Vientiane

Ich bin heute mehr oder weniger den ganzen Tag mit dem Rad durch Laos Hauptstadt gefahren.

Ein toller Flitzer mit dem ich unterwegs war. Ich möchte Vientiane. Ich finde es hat etwas beschauliches und doch großstädtisches.

Das liegt sicherlich daran, dass Vientiane mit angeblich 350.000 Einwohnern eine kleinere Stadt ist, jedoch als Hauptstadt viele Botschaften, Ministerien, Banken etc. hat.

Somit findet man Prachtbauten neben kleinen „Hütten“, Tuk-Tuks neben Diplomatenlimousinen, Garküchen neben noblen Restaurants oder Verkaufsstände neben exklusiven Boutiquen oder gar einem Einkaufszentrum.

Vientiane hat natürlich auch eine Vielzahl an Tempeln zu bieten.

Tolle Parks mit Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Einen Triumphbogen nach französischem Vorbild und auch die Straßennamen erinnern an die Kolonialzeit.

Ich war sogar in einer kleinen Galerie, in der wohl auch Malkurse abgehalten werden.

Den klassischen Markt mit Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch gibt’s selbstverständlich ebenfalls.

Abends bin ich dann noch zu einem kleinen Platz, der speziell für Touristen angelegt wurde, mit schicken Bars und Restaurants. Dort dürfte ich einer traditionellen Tanzeinlage zusehen. Dauerte allerdings nur fünf Minuten.

Hier noch ein kleiner Querschnitt meiner heutigen Mahlzeiten.

Lieblingsbild des Tages ist eher Lieblingsaktion des Tages, denn ich war beim Friseur.

Visum vorab

Nachdem in einigen Reiseblogs stand, dass die Visumserteilung an der laotisch-kambodschanischen Grenze zwar immer klappt, aber manchmal etwas stressig ist, hatte ich beschlossen mein Visum für Kambodscha in Vientiane bereits vorab zu holen.

Ich musste nur einen Zettel ausfüllen, 30 US Dollar zahlen und um 16 Uhr wiederkommen, um meinen Reisepass inklusive Visum abzuholen.

Ich bin somit auf Kambodscha vorbereitet, auch wenn ich jetzt erst mal noch Laos genießen werde.

Zahnmedizin in Laos

Da ich Franzosen kennengelernt habe, die im Krankenhaus arbeiten und sie mir erzählt hatten, dass es dort auch eine zahnmedizinische Abteilung gibt, habe ich heute mal geschaut wie es im laotischen Krankenhaus so aussieht.

Zuerst musste jemand gefunden werden der Englisch spricht. Somit habe ich zunächst das Wartezimmer inspiriert.

So wie’s aussieht war Stella schon mal hier und hat auf laotisch eine Schulung zur Händehygiene gegeben.

Dann kam der Leiter der zahnmedizinischen Abteilung und hat mit die Behandlungsräume gezeigt.

Alle eigentlich ganz ordentlich ausgestattet. Korea hat hier wohl kräftig unter die Arme gegriffen.

Selbst der Sterilisationsraum war gut organisiert, mit Bildern und Arbeitsanweisungen. Ich war beeindruckt.

Backpacker vs. Flashpacker

Gestern habe ich erfahren, dass ich wohl gar kein Backpacker mehr bin, sondern ein Flashpacker. Da habe ich direkt gegoogelt was das heißt. Hier das Ergebnis:

“Flashpacker“ werden all diejenigen Individualreisenden bezeichnet die ein größeres Budget zur Verfügung haben aber oftmals weniger Zeit und mehr Geld für Komfort ausgeben. Sie leisten sich ein Privatzimmer statt Schlafsaal oder mal eine luxeriöse oder ausgefallene Unterkunft, ein gutes Essen oder einen komfortableren, schnelleren Transport oder eine teurere Once-in-a-lifetime Abenteueraktivität. Aber auch sie sind keine Millionäre. In günstigen Regionen wie Südostasien ist man was das Preis-/ Leistungsverhältnis anbelangt schneller ein Flashpacker als anderswo.

Darüber hinaus kennzeichnet die Flashpacker auch die Technik: MacBook, iPhone, iPad mit Bluetooth Tastatur, die Action Kamera GoPro Hero oder andere High Tech Kameras, PowerTubes, Kabel und Adapter gehören mit ins Gepäck. Zu den Flashpackern können auch Reisende gehören, die im Rahmen ihres Jahresurlaubes mit dem Rucksack losziehen.

Flashpacker kommt wohl vom englischen Wort „flashy“ = glitzern. Na dann, glitzere ich mal weiter mit meinem Rucksack durch Südostasien.

Vientiane

Vientiane ist sicherlich eine der entspanntesten und ruhigsten Hauptstädte der Welt. Ich war zwar heute noch nicht wirklich viel im Zentrum unterwegs, doch allein das geringe Verkehrsaufkommen auf den Hauptstraßen ist ein klares Indiz dafür.

Als erstes habe ich heute einen Ausflug zum Buddha Park gemacht, der mit dem Bus etwa 40 min. vom Stadtkern entfernt ist. Auf dem Weg dorthin kommt man am Grenzübergang nach Thailand vorbei. „Friendshipbridge“

Der Buddha Park ist ein wunderschön angelegter Garten mit 66 Buddhastatuen, sowie Statuen von Gottheiten. Hier eine kleine Auswahl. Ich hatte einen Audioguide und sollte theoretisch in der Lage sein zu jeder Statue eine kleine Geschichte erzählen können. So wie’s aussieht schaffe ich das heute auf jeden Fall nicht mehr.

Auf dem Rückweg kommt man direkt an der Brauerei von Berrlao vorbei. DEM Bier in Laos schlechthin. Anscheinend hat Beerlao hier einen Marktanteil von 90%.

In der Hoffnung eine Führung durchs Werk zu bekommen sind wir an die Rezeption gegangen. Daraus wurde leider nichts, doch wir durften uns im kleinen Museum der Brauerei umschauen.

Das Werk ist ziemlich groß. Wir haben ein Modell sowie eine 360-Grad-Ansicht gesehen.

Mein Highlight war der Souvenirladen.

Und wir haben dann auch noch ein Beerlao an der Bar getrunken. Gegen Bezahlung natürlich.

Im Tuk-Tuk ging’s zurück in die Stadt.

Dort war an der Mekongpromenade einiges los. Markt, Essensstände und wie ich finde ein weiteres Highlight. Ein Aerobickurs, so wie in Mannheim Sport im Park.

Abends sind wir dann in einer größeren Gruppe in ein Restaurant, in dem es wieder leckeres Essen gab. Fragt mich nicht wie die Sachen heissen.