Ausflug nach Tirthapuri

Nach 2 Tagen Autofahrt war ich doch froh, dass wir unser Ziel mehr oder weniger erreicht hatten.

Der kleine Ort Moincer ist ein Beispiel dafür, wie China Tibet so langsam seine Identität raubt. Es wird viel gebaut, Rathaus, Sportplatz etc. und somit werden die ursprünglichen Häuser immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

Schule
Prachtbau

Von hier aus sind wir 10 min. nach Tirthapuri gefahren. Der kleine Berg hier ist der Mt. Tara und somit auch Tara gewidmet, die eine weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit darstellt.

Auf dem Rückweg haben wir noch das Kloster besichtigt, das wohl eines der wenigen Klöster ist, das ausgebaut wurde. Ein Teil der Anlage wird wohl fürs Militär genutzt.

Weg zum Kloster
Eingangsbereich mit Gebetsmühlen
Klostertempel
Stupas im Außenbereich

Danach sind wir noch zu heißen Quellen, die direkt dort vor Ort sind und haben ein Bad genommen.

Wasser marsch

Paryang nach Moincer

Ich habe ein paar Kartenausschnitte fotografiert, dass Ihr ungefähr wisst wo ich war, denn die Schreibweise der Orte variiert sehr stark.

Wir waren auf alle Fälle einen weiteren Tag im Auto unterwegs. Parallel zum schneebedeckten Himalaja, der Nepal und Tibet trennt, sind wir durch weitläufige Ebenen mit vielen kleinen Flüsschen und Seen gefahren.

Als Highlight des Tages durften wir das erste Mal einen Blick auf den Mt. Kailash und den Manasarovar See werfen.

Weg nach Paryang

Wir waren den ganzen Tag im Auto unterwegs. Zunächst ging es in endlosen Serpentinen auf den ersten Pass und in die tibetische Hochebene.

Die Straßen sind hier bestens ausgebaut und wir kamen erstaunlich zügig voran.

Wir mussten zwar an einer Baustelle fast 3 Stunden warten bis es weiterging, dafür war die Straße aber bestens geteert.

Hier noch ein paar Eindrücke von Paryang.

Kyrong

Wir sind nach einem langen Abstieg nach Dunche und holprigen Fahrt zur chinesischen Grenze in Kyrong angekommen. In dem kleinen, aufstrebenden Örtchen sind wir in einem richtigen „Hotel“ abgestiegen und konnten heiß duschen. Wider Erwarten ist „Free WiFi“ verfügbar.

Die Kommunikation ist hier allerdings trotzdem eingeschränkt, da WhatsApp nicht funktioniert.

Morgen geht es zeitig weiter. Mal schauen ob ich nochmal was posten kann, oder dann tatsächlich offline bin.

Offline

Wir waren in den nepalesischen Bergen zur Höhenaklimatisation und überqueren heute die Grenze nach Tibet. Somit werde ich jetzt 3 Wochen offline sein.

Bergpanorama
Laurebina
Trekking Permit

Mt. Kailash ich komme

Heute habe ich die letzten Vorbereitungen und Einkäufe getätigt, denn morgen Früh um 5 Uhr geht’s los in die Berge.

Räucherstäbchen, Gebetsfahnen, Kerzen, Streichhölzer oder Instantsuppen standen noch auf meiner Liste.

Hier ein junger Mann der Gebetsfahnen näht und die geplante Route.

Visum die Zweite

Ich wollte besonders schlau sein und mir nur ein 15 Tage Visum holen, da ich ja am 19.05. nach Tibet ausreise. Da das Visum allerdings „multiple entry“ ist, hätte ich gleich 90 Tage beantragen sollen, denn an dem Grenzübergang auf dem Rückweg wird kein Visum ausgestellt.

Deshalb war ich heute auf dem Department of Immigration und habe mein Visum verlängert. Dies ging zum Glück relativ schnell und unkompliziert.