Ich bin heute mit dem Moped am Mekong entlang zu einem Turtle Conversation Center gefahren. Die Weichschildkröten im Mekong sind vom Aussterben bedroht. Seit 2007 kümmern sich Leute darum, dass die Nester geschützt werden und seit 2011 gibt es dieses Zentrum.
Man darf sich darunter nichts großes vorstellen. Es handelt sich um einen Raum in dem sich ein paar Wasserbecken befinden und einige Bilder an der Wand.

Ich hatte das Glück, dass ich eine private Führung erhalten habe.
Das Zentrum wird auch für Aufklärungsarbeit genutzt. Schulklassen werden eingeladen, aber die Mitarbeiter des Zentrums fahren auch in Schulen und die Dörfer hinaus.
Das Zentrum ist auf dem Gelände eines Klosters.

Sie nutzen somit auch den Einfluss der buddhistischen Mönche, die unterstützen das Schutzprojekt ebenfalls.
Die Schildkröten legen ihre Eier in der Trockenzeit in den Sand. Das Nest wird dann mit Netzen markiert und vor Fressfeinden geschützt.

Wenn die Schildkröten schlüpfen werden sie zum Zentrum gebracht, wo sie knapp ein Jahr bleiben. Danach werden sie in den Mekong entlassen. Dies waren wohl seit 2007 knapp 10.000 Schildkröten.

Die Schildkröten leben hauptsächlich im Schlamm und warten, dass Fische vorbei schwimmen, die sie dann fressen. Ein ausgewachsenes Tier sieht so aus.

Zum Abschluss wurde mir dann noch ein kurzes Video gezeigt. Es stand ein Stuhl vor einem Fernseher über der Ausgangstür.

Es scheint mir ein tolles Projekt zu sein, das sich auch stark durch die Eintrittsgelder finanziert. Doch glaube ich nicht, dass all zu viele Touristen sich dorthin verirren, denn es ist schon etwas ab vom Schuss.
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