The way to Kratie

Heute war Reisetag. Mein Bus fuhr zu einer sehr angenehmen Zeit los – 10 Uhr morgens.

Da hatte ich ausreichend Zeit noch in einem Lokal wo die Einheimischen frühstücken auch eine ordentliche Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Ich weiß leider nicht wie das Gericht heißt, aber zum Glück mache ich ja häufiger Bilder meines Essens und das habe ich der jungen Dame gezeigt.

Die Busfahrt verlief unspektakulär. Wir waren knapp drei Stunden unterwegs und haben den Regen des Tages im Bus abgesessen.

Kaum waren wir in Kratie kam die Sonne raus. Und ich bin direkt auf den Markt zum Essen.

Danach sind wir in ein kleines Café um einen Mango Shake zu trinken, …

… um danach am Mekong ein Bier zu trinken und auf den Sonnenuntergang zu warten.

Somit bin ich bereits für morgen gestärkt, dass ein erlebnisreicher Tag kommen kann.

Mein Lieblingsbild sind heute zwei Jungs, die in einer Pfütze ihre ersten Schwimmversuche machten.

Kampong Cham und Umgebung

Da ich morgen bereits weiterziehe war mein Programm heute etwas gedrängt. Naja, nicht zu sehr, aber da nachmittags ja meistens der Regen kommt bin ich um 8 Uhr zum Frühstück durchgestartet.

Dies ist neben der Nudelsuppe das Frühstück, das der Kambodschaner und die Kambodschanerin zu sich nehmen. Somit mache ich das natürlich auch. Da sich toll gegrillter Schweinebauch dabei befindet schmeckt es mir besonders gut.

Danach bin ich dann mit meinem Motorroller am Mekong entlang Richtung Wat Hanchey gefahren.

Ein absolutes Hightechteil, doch meine Honda Wave 100 mit der in Laos unterwegs war, ist wendiger und dank der größeren Räder finde ich auch sicherer. Nichts desto trotz bin ich gut damit klar gekommen und wieder heil im Guesthouse gelandet.

Wat Hanchey ist ein sehr großer Tempelkomplex auf einem kleinen Hügel. Daher ging’s mir mehr um die Aussicht, als um die Tempel.

Danach war ich auf dem Berg des Mannes und der Frau.

Bin zum alten Airfield gefahren, weil ich Flugplätze irgendwie spannend finde. Viel ist nicht mehr übrig, nur noch eine angedeutete Landebahn.

Ach fast hätte ich es vergessen. Ich habe heute einen Elefanten auf der Straße getroffen, der anscheinend mit seinem Herrchen beim Einkaufen war.

Unglaublich, das war zwar keine Hauptstraße, doch dennoch einiges an Verkehr. Der Elefant hat aber einen ganz entspannten Eindruck gemacht.

Wat Nokor habe ich dann nur mit meinem Roller umrundet …

… weil ich noch gerne auf die andere Mekongseite zu einer Naturkautschukfabrik wollte. Die Straße dorthin war leider relativ stark befahren und so langsam zogen wieder schwarze Wolken auf.

Als ich dann von der Hauptstraße abgefahren bin habe ich bereits Kautschukbaume gesehen. Leider sah das alles nicht mehr besonders genutzt aus.

Und als ich dann am Eingangstor stand sah es nicht viel besser aus.

Ich bin zum Glück nicht umgekehrt, sondern einmal um die Fabrik herumgefahren und siehe da …

Die Fabrik ist doch noch in Betrieb. Ich habe mich in eine Besucherliste eingetragen, 1 $ bezahlt und dafür einen Besucherausweis erhalten.

Damit durfte ich einfach unbeaufsichtigt das Werk besichtigen. Hier ein paar Eindrücke.

Danach bin ich zügig zurückgefahren, aber trotzdem in den Regen reingedüst. Patschnass war ich dann sowieso schon und so bin ich noch zu einem alten französischen Leichtturm.

Beim Aufstieg hieß es dann „Wege in die Angst“, denn die Treppe war eher eine freischwebende Leiter.

Aber natürlich ein toller Blick von oben.

Heute ein Lieblingsvideo aus der Kautschukfabrik. Arbeitssicherheit kennt man hier nicht. Ob Kautschuk, Finger oder mehr, da wird nicht besonders drauf geachtet.

Piktogrammanweisungen

In Kambodscha wird nicht nur über Hygiene aufgeklärt, sondern auch was bei Schlangenbissen oder Ertrinken zu tun ist. Für Schwangere gibt es klare Anweisungen was gut für sie ist und was sie bleiben lassen sollten.

Noch Fragen? Ich denke nicht.

Ein Tag zwischen Sonne und Regen

Heute Morgen habe ich meinen Rucksack gepackt und bin nach Kampong Cham aufgebrochen.

Bei strahlendem Wetter sind wir Richtung Norden aus Phnom Penh rausgefahren. Kein Vergleich zur Strecke Richtung Süden nach Sihanoukville. Heute gab’s keine Schlaglöcher, kaum Lastwagen und generell wenig Verkehr. Es war eine Wonne. In dieser Ecke der Hauptstadt wird allerdings auch unglaublich viel gebaut. Apartments, Reihenhäuser, Fitnessstudio etc.

Die restliche Strecke ging es meistens über flaches Land und somit war ich bereits nach drei Stunden an meinem Zielort angekommen.

In Kampong Cham habe ich dann schnell in meinem Guesthouse eingecheckt und mir direkt ein Rad ausgeliehen, um eine kleine Insel im Mekong zu erkunden.

Auf dem Weg dorthin gab’s zuerst aber noch in einer Garküche am Mekong was zu essen, nämlich gebratene Nudeln mit Ei der besonderen Art.

Die kleine Insel hat mich sehr begeistert und bei jedem Foto das ich geschossen habe dachte ich, dass es das perfekte Postkartenmotiv sei.

Auf dem Rückweg kam dann ungefähr zwei Kilometer vor meinem Guesthouse ein riesiges Gewitter inklusive Platzregen.

Ich habe mich fast eine Stunde untergestellt und bin dann auf der überfluteten Straße zurückgefahren.

So hoch stand das Wasser vor meinem Guesthouse. Kurz darauf war vom Wasser nichts mehr zu sehen. Nur noch der Vollmond am Firmament.

Mein Lieblingsfoto ist heute ein Suchbild. Ihr findet sicherlich das interessante Detail.

Impressionen Phnom Penh

Ich war in den letzten Tagen viel in der Stadt unterwegs. Mit dem Tuk-Tuk und zu Fuß. Ich bin einen halben Tag wieder einem schönen Architekturführer gefolgt wie in Battambang. Dieses Mal waren es 44 Stationen, daher gibt’s nur eine kleinen Auswahl der Tour.

Ich fange mal mit dem Königspalast an.

Hier gibt es auch einen Mount Kailash, den ich natürlich direkt wieder umrundet habe. Der Aufstieg zum Berg sieht so aus.

Wer die adäquate Kleidung im Hotel vergessen hat erhält gegen ein Pfand etwas züchtiges zum Anziehen.

Dann gibt es Wat Phnom, der mal Wat Phnom Daun Penh hieß. Hügeltempel der alten Frau Penh. Daher hat Phnom Penh seinen Namen. Phnom bedeutet Hügel und dieser ist 27 m hoch, der Wat hat somit das Daun Penh verloren. Darf ich vorstellen: Frau Penh.

Die Flusspromenade finde ich auch sehr schön. Caro hat schon rausgefunden, dass ich mich am Tonle Sap befinde, der allerdings noch bei Phnom Penh in den Mekong fließt.

Hier wird wieder fleißig Sport gemacht.

Heute war es extrem heiß. Zum Glück bin ich gut ausgestattet und mein Regenschirm schützt mich nicht nur vor Regen, sondern spendet auch ganz hervorragend Schatten.

Jetzt einige architektonische Eindrücke von Kambodschas Hauptstadt.

Ein Pyjamabild darf heute natürlich auch nicht fehlen.

Zum Abschluss noch eine schöne Geschichte. Die mit folgenden Bildern verbunden ist.

Dies ist traditionelle Kleidung, die zur Hochzeit getragen wird. Allerdings hängt die Farbe vom Wochentag ab, an dem man heiratet. Will man unbedingt rot tragen, sollte man sich an einem Sonntag vermählen. Orangefarben ist das Montagskleid, lilafarben das Dienstagsoutfit und so weiter.

Khmer Rouge

Kambodschas Geschichte ist bewegt und die Khmer Rouge haben ein dunkles Kapitel geschrieben.

Ich war heute im Tuol Sleng Genozid Museum und auf den Killing Fields von Phnom Penh. Es wurde in der kurzen Regierungszeit der Khmer Rouge wohl jeder vierte Kambodschaner gefoltert und getötet.

Es war daher ein sehr emotionaler und anstrengender Tag.

Wer sich näher damit beschäftigen will, der oder kann sich auf YouTube eine Dokumentation anschauen, die von ARTE ausgestrahlt wurde.

Spiegelonline hat heute auch einen Bericht über den Prozess eines Roten Khmer Führers veröffentlicht.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/voelkermord-in-kambodscha-japan-draengt-auf-berufungsprozess-gegen-khieu-a-1281542.html

Pyjamamode

Ich fotografiere immer wieder Damen in Pyjamas.

Irgendwie finde ich diese bequeme Mode sehr faszinierend. Sie wird von allen Altersklassen und gefühlt auch von allen Schichten getragen.

Gestern auf dem Nachtmarkt habe ich jetzt auch noch das Luxusmodel von Chanel gefunden.

Ich will ja keine Souvenirs kaufen, doch da wäre ich fast schwach geworden.

Uber?

Gestern wollten wir mit dem Tuk-Tuk vom Markt zurückfahren. Da sich die Verhandlungen sehr zäh gestalteten und unsere Preisvorstellung immer noch sehr von denen des Fahrers differenzierten, hat Antoine beschlossen, dass wir uns ein Tuk-Tuk via App bestellen.

Es wurde direkt der Preis angegeben, der sogar unter unserem Wunschpreis lag. Auch die Zeit bis zur Ankunft wurde angezeigt und auf der Karte sah man wo das Tuk-Tuk gerade fährt.

Wegen des vielen Verkehrs wäre laufen doch fast schneller gewesen. Schlussendlich sind wir dann tatsächlich noch ein ganzes Stück gelaufen, da unser Tuk-Tuk einen Platten hatte.

D‘Schwaba send au en Kambodscha

I war heid moal wiadr aufm Markd beim Schnanzla. Do händ se allaweil d‘ leggerschde Gschichda. Do hau i ebbes gfunda, do schnagglsch frai mid de Ohra. Haldad Eich feschd. Schupfnudla au Cambodge.

Dia ka ma mit Fleusch odr am Eu odr au beudm hau. Des send nadiarlech Reisnudla, aber mei, we ma so weid vo doaheum fud isch freid ma sech gscheid bei soma Gaumaschmaus.

An guada!

Angekommen

Da Ihr sicherlich alle mitgefiebert habt wie ich mit meinem VIP Bus nach Phnom Penh komme, hier die kurze Meldung, dass ich gut gelandet bin.

In Summe war ich gut 13 Stunden unterwegs, da ich um 8:30 Uhr meine Unterkunft verlassen habe.

Hier noch der Bus von innen, nicht dass Ihr unter VIP was falsches versteht.

Somit zeigt sich mal wieder, dass Reisen auch anstrengend ist und nicht nur eine Aneinanderreihung traumhafter Sonnenuntergänge.

Dieses Bild stammt noch aus Laos, habe ich allerdings erst vor kurzem geschickt bekommen und wird somit das Lieblingsbild des Tages.