Da ich morgen bereits weiterziehe war mein Programm heute etwas gedrängt. Naja, nicht zu sehr, aber da nachmittags ja meistens der Regen kommt bin ich um 8 Uhr zum Frühstück durchgestartet.

Dies ist neben der Nudelsuppe das Frühstück, das der Kambodschaner und die Kambodschanerin zu sich nehmen. Somit mache ich das natürlich auch. Da sich toll gegrillter Schweinebauch dabei befindet schmeckt es mir besonders gut.
Danach bin ich dann mit meinem Motorroller am Mekong entlang Richtung Wat Hanchey gefahren.

Ein absolutes Hightechteil, doch meine Honda Wave 100 mit der in Laos unterwegs war, ist wendiger und dank der größeren Räder finde ich auch sicherer. Nichts desto trotz bin ich gut damit klar gekommen und wieder heil im Guesthouse gelandet.
Wat Hanchey ist ein sehr großer Tempelkomplex auf einem kleinen Hügel. Daher ging’s mir mehr um die Aussicht, als um die Tempel.





Danach war ich auf dem Berg des Mannes und der Frau.






Bin zum alten Airfield gefahren, weil ich Flugplätze irgendwie spannend finde. Viel ist nicht mehr übrig, nur noch eine angedeutete Landebahn.

Ach fast hätte ich es vergessen. Ich habe heute einen Elefanten auf der Straße getroffen, der anscheinend mit seinem Herrchen beim Einkaufen war.

Unglaublich, das war zwar keine Hauptstraße, doch dennoch einiges an Verkehr. Der Elefant hat aber einen ganz entspannten Eindruck gemacht.
Wat Nokor habe ich dann nur mit meinem Roller umrundet …


… weil ich noch gerne auf die andere Mekongseite zu einer Naturkautschukfabrik wollte. Die Straße dorthin war leider relativ stark befahren und so langsam zogen wieder schwarze Wolken auf.
Als ich dann von der Hauptstraße abgefahren bin habe ich bereits Kautschukbaume gesehen. Leider sah das alles nicht mehr besonders genutzt aus.


Und als ich dann am Eingangstor stand sah es nicht viel besser aus.

Ich bin zum Glück nicht umgekehrt, sondern einmal um die Fabrik herumgefahren und siehe da …

Die Fabrik ist doch noch in Betrieb. Ich habe mich in eine Besucherliste eingetragen, 1 $ bezahlt und dafür einen Besucherausweis erhalten.

Damit durfte ich einfach unbeaufsichtigt das Werk besichtigen. Hier ein paar Eindrücke.







Danach bin ich zügig zurückgefahren, aber trotzdem in den Regen reingedüst. Patschnass war ich dann sowieso schon und so bin ich noch zu einem alten französischen Leichtturm.

Beim Aufstieg hieß es dann „Wege in die Angst“, denn die Treppe war eher eine freischwebende Leiter.


Aber natürlich ein toller Blick von oben.

Heute ein Lieblingsvideo aus der Kautschukfabrik. Arbeitssicherheit kennt man hier nicht. Ob Kautschuk, Finger oder mehr, da wird nicht besonders drauf geachtet.
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