Partymeile Siem Reap

Ich bin heute nochmal kurz ins Touristenzentrum Siem Reaps gegangen, um ein paar Bilder zu machen.

Bisher habe ich ja „nur“ Fotos der tollen Tempel gezeigt. Siem Reap ist aber nicht nur Ausgangspunkt für Tempeltouren, sondern auch Ausgehmetropole.

Nachdem mir allerdings innerhalb von fünf Minuten Tuk-Tuks, Massagen, Cocktails, Souvenirs, diverse Drogen, leichte Mädchen, T-Shits und Essen angeboten wurden, bin ich schnell zurück in mein Hostel.

Artisans d’Angkor

Es gibt eine Organisation in Kambodscha, die nennt sich Artisans d’Angkor. Sie bildet junge Leute vom Land aus, bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und lehrt sie zusätzlich ein Handwerk.

Sie stellen alles mögliche her. Holz- oder Silberkästchen, Steinskulpturen, Gemälde, Schmuck und auch Seidentücher.

Von dort aus bin ich dann zur Seidenfarm, oder besser gesagt zur Seidenraupenfarm gefahren worden. Wir waren nur zu viert und haben eine tolle Führung erhalten.

Falter, …

… der nur ca. 12 Stunden lebt, in dieser Zeit aber sehr viele Eier legt.

Daraus schlüpfen dann kleine Raupen, die fleißig futtern.

Sobald sie groß genug sind, nichts mehr fressen und gelb werden, fangen sie an sich zu verpuppen.

Die Kokons werden gekocht und somit der Seidenfaden gewonnen.

Danach gesponnen und gesäubert.

Gefärbt …

… und danach werden Tücher daraus gewoben.

Ich fand die Tour sehr spannend. Gekauft habe ich natürlich nichts. Mein Ziel ist es ja keine Souvenirs zu kaufen.

Tempelmarathon zweiter Teil

Heute bin ich um 4:30 Uhr mit zwei Franzosen gestartet um den Sonnenaufgang zu sehen.

Das Licht war toll, doch von Sonne war keine Spur zu sehen. Es hatte auf der Fahrt sogar geregnet.

Damit es nicht zu anstrengend wird waren wir mit dem Tuk-Tuk unterwegs.

Da die Franzosen heute alles sehen wollten sind wir alle Tempel abgefahren. Das hat bis 16:00 gedauert.

Die roten Punkte sind Tempel.

Also macht Euch auf eine Bilderflut gefasst. Späßle, einfach ein paar Eindrücke des Tages.

Dann gab’s noch einen riesigen, liegenden Buddha, der nur teilweise rekonstruiert werden konnte. Hier die Zeichnung und das Original zum Vergleich.

Zum Schluss kam dann das Highlight, das die meisten sicherlich bereits kennen, zumindest von Fotos.

Angkor Wat, das Wahrzeichen Kambodschas.

Jetzt liege ich auf „meinem“ Fatboy und weiß gar nicht wie ich es nochmal raus auf die Straße schaffen soll, um Abendessen zu bekommen.

Beim Fotos des Tages habe ich heute zwei Favoriten, also bin ich mal nicht kleinlich und lade beide Bilder hoch.

PS: Wer ein paar bewegte Bilder der Tempel sehen will, der sollte Tomb Raider anschauen.

Kennst Du einen kennst Du alle!

Heute Morgen war ich erst mal Schwimmen, denn den Luxus musste ich ja ausnutzen.

Danach lecker Frühstück im Hotel und Umzug ins günstigere Hostel. Doch ich habe mir eins mit Pool ausgesucht.

Nicht ganz das exklusive Ambiente, doch sehr gemütlich.

Es gibt unterschiedliche Tempeltouren und ich hatte mir heute die kleine Tempeltour mit dem Rad vorgenommen.

Bevor es richtig losging bin ich noch beim lokalen Markt vorbei um meine Verpflegung zu sichern.

Hier zwischendurch nochmal ein Pyjamabeispiel.

Ich suche einfach ein paar tolle Bilder raus. Die Tempel sind unglaublich, vor allem wenn man überlegt über welche Fläche sie sich erstrecken und wie riesig sie sind.

Die Bilder spiegeln leider nur teilweise wider wie beeindruckend es ist.

Auf dem Rückweg bin ich nochmal beim Markt vorbei und habe zu Abend gegessen.

Das war die Auswahl …

… und dies meine Wahl.

Mein Lieblingsfoto heute sind Poser, glaube Japaner, die sich ganz zufällig positioniert haben.

Siem Reap

Nachdem ich mit „Tempel light“ in Sra Aem angefangen habe, steht jetzt Angkor Wat mit dem Ausgangsort Siem Reap auf dem Programm.

Ich bin mit einem kleinen, lokalen Minibus morgens um 7 Uhr gestartet.

Wir haben gefühlt an jeder Milchkanne angehalten und etwas ein- oder ausgeladen, doch es war eine sehr lustige Fahrt. Meine Mitreisenden haben mir Obst angeboten, es gab belegte Baguettes unterwegs zu kaufen und so fand ich es gar nicht so schlimm, dass ich fünf Stunden anstelle der vorgesehenen drei unterwegs war.

Für Siem Reap habe ich mir etwas Luxus für die erste Nacht gebucht, da die Franzosen, die ich in Vientiane kennengelernt hatte auch hier waren und wir so noch einen schönen Abend gemeinsam verbringen konnten.

Hinter dem Hotel ist eine riesige Krokodilfarm. Sie werden wohl gezüchtet um Handtaschen zu machen, das Fleisch wird gegessen oder sie werden für chinesische Medizin genutzt.

Wir waren abends dann gemeinsam bei einer traditionellen Tanzshow.

Und danach auf dem Markt, um eine Delikatesse der besonderen Art zu essen. Wir haben uns zu fünft eine Spinne geteilt. Schmeckt gar nicht so schlecht, ist eher der psychologische Aspekte etwas zu essen, das man als eklig empfindet, der schwierig ist.

Es waren noch Skorpione, Schlangen oder Grashüpfer im Angebot.

Bild des Tages ist das modische Highlight Kambodschas. Pyjamas stehen hier als Ausgehkleidung sehr hoch im Kurs. Hier ein Beispiel, auch wenn eigentlich rosa häufiger zu sehen ist, habe ich ein blaues Exemplar vor die Linse bekommen.

Prasat Preah Vihear

Ich wollte etwas vom üblichen Reisepfad abweichen und deshalb bin nach Sra Aem um Prasat Preah Vihear zu besuchen.

Dieser Hindutempel der Khmer, der UNESCO Weltkulturerbe ist, liegt auf dem 525 m hohen Hügel Pey Tadi direkt an der Grenze zu Thailand.

Ich war somit fast in Thailand.

Es gab auch immer wieder Streitigkeiten um den Tempel, deshalb sind wohl ungefähr 2.000 Soldaten in der Region stationiert, doch im Ernstfall glaube ich können sie nicht so viel ausrichten.

Momentan ist es auf alle Fälle ruhig und ich konnte in Ruhe den Tempel besichtigen.

Um auf den Berg zu kommen kann man entweder sich von einem Mopedtaxi hochfahren lassen oder 2.242 Stufen hochlaufen.

Ich habe mich für die Stufen entschieden, da es auch noch so schön „ancient staircase“, also antike Treppe hieß. Da allerdings die Khmer Rouge hier Landmienen platziert hatten wurde wohl eine neue Treppe mit Stufenzählung gebaut.

Oben angekommen habe ich mich die Tempelanlage bis zum Aussichtspunkt vorgearbeitet.

An der höchsten Stelle angekommen hatte ich einen Blick über die ganze Ebene.

Danach musste ich mich erst mal ausruhen und es stand nur noch das Abendessen auf dem Programm.

Hühnchencurry, mit allem drin was ein Hühnchen so zu bieten hat und ein Pandan Shake.

Das Foto des Tages sind Heikes Geburtstagsblumen.

Kambodscha

Kim Wilde hat gesungen: „Flying to Cambodia“ ich bin nur 30 km zur Grenze gefahren worden und musste dann nach Kambodscha laufen.

Auf der anderen Seite hatte ich dann den Weitertransport gebucht.

Kambodscha hat mich zunächst mit Regen empfangen…

… und vier Geldautomaten, die mir weder Riel noch US Doller geben wollten. Doch dann kam die Sonne und ich konnte sogar fünf „Benjamin Franklin“ abheben.

Ich bin dann abends in Sra Aem, einem kleinen Ort an der kambodschanisch-thailändischen Grenze angekommen.

Als ich beim Essen war kam doch wieder der Regen, da saß ich aber im Trockenen.

Mein Bild des Tages ist der Zahnheilkunde gewidmet. Ich habe das Bild in einem kleinen Restaurant an der Grenze geschossen.

Don Det und Don Khon

Don Det sowie die Nachbarinsel Don Khon sind sehr entspannt und verschlafen. Zur Hauptsaison ist wohl im vorderen Teil Don Dets viel los, doch aktuell hatte ich das Gefühl, dass man alle Touristen zumindest vom Sehen kennt.

Was man hier unternehmen kann hält sich stark in Grenzen, doch ich finde, dass gerade das den Reiz der 4.000 Inseln ausmacht. Birgit hat es die Reduktion von Komplexität genannt. Ich finde das trifft es sehr gut.

Ich habe natürlich trotzdem die Inseln mit dem Fahrrad etwas erkundet.

Und an den diversen Mekongstränden ein erfrischendes Bad genommen.

Es wurde auch ein schöner Ausflug mit dem Kajak angeboten, bei dem man alle Highlights der Umgebung sieht.

Zuerst kamen kleine Wasserfälle.

Und nach etwas mehr paddeln sind wir in ein größeres Boot gestiegen um Süßwasserdelfine zu sehen. Die Irawadidelfine leben im Mekong (Laos und Kambodscha) und es gibt wohl nur noch ca. 85 Stück im Mekong. Die Delfine stehen zwar unter Schutz, doch gibt es viele Fischernetze in denen sie sich immer wieder verfangen und dann leider ersticken.

Wir haben die drei Delfine, die in den Gewässern von Don Det leben beim Luftholen gesehen, als sie ganz gemütlich um das Boot geschwommen sind.

Dann stand noch der Tad Pho Wasserfall auf dem Programm, der mich extrem beeindruckt hat.

Und Abends nach dem Regen gab’s in der Regel einen traumhaften Sonnenuntergang.

Bild des Tages ist der Blick von Don Khon nach Kambodscha. Hier verläuft die Grenze im Mekong.

Tierische Tipps

Nachdem ich heute gelesen habe, dass Deutschland den Hitzerekord geknackt hat, dachte ich mir ich schau mich hier nach Lösungen um.

Hier die Ergebnisse meiner Recherche:

Also sucht Euch ein schattiges Plätzchen und möglichst wenig bewegen.