
So startet der Tag doch direkt gut.
Ich bin gestern mit etwas Verspätung gelandet, bis ich durch die Immigration war und noch meinen Flug für morgen klar gemacht hatte war ich froh in meinem Hostel direkt in Bett gehen zu können.

So startet der Tag doch direkt gut.
Ich bin gestern mit etwas Verspätung gelandet, bis ich durch die Immigration war und noch meinen Flug für morgen klar gemacht hatte war ich froh in meinem Hostel direkt in Bett gehen zu können.
Letzter Aufruf Thai Lion Air Flug SL 221 nach Bangkok Don Mueang.
Nach fast 7 Wochen verlasse ich durchaus etwas wehmütig Nepal. Doch ich bin natürlich auch gespannt und etwas aufgeregt, was ich als nächstes erleben werde.


Ich sitze inzwischen in Kathmandu am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Bangkok.
Beim Ausfüllen der Ausreisekarte ist mir ein kleines, jedoch sehr fortschrittliches Detail auf der Karte aufgefallen.


Nach 10 Tagen Vipassana Meditationskurs bin ich zurück im Zentrum Kathmandus und weiß gar nicht so recht was ich berichten soll, denn es ist so viel passiert.
Es waren aufschlussreiche, harte und letztendlich sehr gute Tage für mich. Ich hoffe, dass diese Tage ein Startpunkt zu mehr Gleichmut in meinem Leben sind.
Wer interessiert ist mehr über die Vipassanameditation zu erfahren kann sich hier schlau machen.
Für persönliche Eindrücke und Erfahrungen kommt einfach auf mich zu wenn ich zurück bin.
https://www.dhamma.org/de/index
Noch ein paar Bilder des Zentrums, aber da ich mein Telefon erst kurz vor der Abreise erhalten habe sind es wirklich nicht viele.




Ach ja, viele sind ja immer am Essen interessiert. Der Essensbereich war zwar nicht besonders kommunikativ, wir haben ja für 10 Tage geschwiegen, aber das Essen war extrem lecker.

Alles vegetarisch mit sehr viel Kichererbsen, Linsen, Bohnen und auch viele Gemüsesorten, die ich nicht kannte. Es gab auch große Portionen, allerdings nur um 6 Uhr zum Frühstück und um 11 Uhr zum Mittagessen. Der Nachmittagssnack um 17 Uhr beschränkte sich auf einen halben Apfel und eine Banane. Abends gab’s nichts mehr, aber ich hatte keinen Hunger. Essensbilder gibt’s keine, weil ich telefonlos war.
Somit bleibt mir nur noch zu sagen: „Mögen alle Lebewesen glücklich sein.“
Ich bin jetzt mal wieder weg. Also offline.

Bis zum 25. Juni werde ich im Vipassana Meditationszentrum in Kathmandu sitzen, atmen und schweigen.
Swayambhunath ist ein Tempelkomplex der im Westen Kathmandus auf einem Hügel erbaut wurde.

Sein Spitzname lautet Affentempel, weil hier unzählige Affen leben und sich von den Opfergaben ernähren.

Ein großes Affenmännchen hat einer Frau sogar eine Wasserflasche abgenommen, sie aufgedreht und daraus getrunken. Da bin ich ganz schnell weiter.

Ich hatte vorsorglich gar nicht Essbares dabei, aber Wasser war auch in meinem Rucksack.

Die meisten Affen waren oben am Berg. Schnell noch ein Foto von der Aussicht gemacht und wieder absteigen.

Im unteren Bereich gab’s ja auch so einiges zu entdecken.

Auch vor dem Tempelberg tummelten sich die Leute und verkauften alles mögliche.


Auf dem Rückweg durch die Stadt bin ich noch über den „Local Market“ gestreift. Hiervon noch ein paar Eindrücke.







Ich war dann gegen später nochmal eine Runde drehen. Dabei habe ich mit den nepalesischen Regierungssitz angesehen, zumindest von außen.

Inkl. Verkehrsregelung.

Es ist echt viel los in Kathmandu. Viel Verkehr, viele Menschen, viel Lärm. Ich bin froh, dass es ab morgen ruhiger wird. Mal schauen ob mir das dann zu ruhig ist.
Und natürlich noch ein Bild aus meiner neuen Kategorie „Lieblingsbild des Tages“.

Momentan läuft die Frauen Fußball WM und ich bin natürlich auch fern ab von Europa in einer Tipprunde aktiv.
Da nicht sicher war ob, wann und wie ich Internet haben werde tippte ich schon mal vorsorglich alle Spiele. Auch die der Finalrunde 😉
Damit ich auch in Zukunft mitreden kann, habe ich heute beim Mittagessen den Sportteil der hiesigen Tageszeitung gelesen.

Erstaunlicher Weise sind die Sprüche die Gleichen, denn grob zusammengefasst steht hier:
Am Ende gewinnt Nigeria doch noch verdient gegen Südkorea. Die Asiatinnen zeigen eine beherzte, aber deutlich zu ungefährliche Leistung. Nigeria nutzt seine Chancen und verteidigt souverän den Vorsprung, der aus einem Handspiel von Oparanozie resultierte.
Naja, das Runde muss halt doch ins Eckige und das möglichst oft.
In diesem Sinne liebe Grüße an Franzl und die Vorstopperin.
Gestärkt von meinem westlichen Frühstück bin ich heute nach Bhaktapur aufgebrochen. Nur ein paar Minuten von meinem Hotel entfernt befindet sich die Bushaltestelle, von der die örtlichen Busse nach Bhaktapur fahren. Kaum angekommen ging’s direkt los.

Bhaktapur wurde während des Erdbebens 2015? schwer zerstört und so ist das historische Zentrum heute noch eine große Baustelle.


Der Eintritt für Touristen ist vergleichsweise teuer, doch so wie es aussieht wird das Geld tatsächlich benutzt um alles wieder aufzubauen. Das hoffe ich zumindest.

Ein Video, das zeigt wie Baumaterial nach oben transportiert werden kann.
Auch hier stehen wieder unzählige Guides zur Verfügung, die ich dankend abgelehnt habe.

Ich habe mich einfach durch die Altstadt treiben lassen und bin so nicht nur an den „Highlights“ vorbeigekommen, sondern habe auch die Ecken gesehen, wo seltener ein Tourist vorbeischaut.
Deshalb gibt es hier meine bunt gemischten Eindrücke aus Bhaktapur.


















Da ich noch ausreichend Zeit hatte bin in Detlefs und Kerstins Rat gefolgt und zu Fuß nach Changu Narayan gegangen, wo sich auch noch ein Tempel befindet. Alte Steine hatte ich für heute zwar bereits ausreichend gesehen, doch die „Wanderung“ war spannend.
Sie hat mich zunächst an Ziegelbrennereien vorbeigeführt.

Jetzt ist auch klar weshalb in Bhaktapur selbst die Straßen der Altstadt mit Ziegeln gepflastert sind.

Zwischen den Brennereien wurden gerade die Reisfelder bepflanzt.



Nach Changu ging’s den Berg hoch, das hatte mir niemand gesagt. Doch bescherte mir das einen schönen Blick zurück auf Bhaktapur.

Der Tempel war schön, doch der kleine Elefant davor hatte es mir besonders angetan. Vielleicht ist es ja auch eine Elefantendame.

Danach ging’s mit dem Bus in der Hauptverkehrszeit zurück nach Kathmandu. Somit hat die Rückfahrt fast doppelt so lange gedauert.
Weil alle sagen, dass ich fleißig essen soll war ich dann direkt im kleinen indisch Restaurant.

Zur Nachspeise hab ich mir beim Bäcker was geholt. Leider sieht es deutlich besser aus als es schmeckt, aber keine Angst, ich habe alles aufgegessen.

Zum Abschluss noch mein Lieblingsfoto des Tages.

Ich bin gestern umgezogen und es ist mir schwer gefallen mein schönes Zimmer, meine Terrasse und die Hinterhofruhe zurück zu lassen.

Doch ich benötige noch einen Reiseführer und in Thamel – hier wohnen die Touristen und es liegt sehr zentral – bekommt man vom Daunenschlafsack bis zum Souvenir alles. So bin ich auch bzgl. meines Reiseführers fündig geworden, auch wenn laut der Buchhändler viele Reisende sich nur noch online informieren und somit kaum noch gebrauchte Exemplare abgeben werden.

Da hier jeder ein wenig an den Touristen verdienen will wird man natürlich ständig angesprochen in irgendwelche Läden zu kommen, ob man nicht eine Guide bräuchte oder was zum Rauchen kaufen möchte.
Sobald man von der Touristenmeile weggeht ist alles wieder normal.
Es gibt auch noch Sehenswürdigkeiten, die von Thamel aus einfacher zu erreichen sind und das Vipassana Office, wo ich Freitagmorgen hingehe, ist gleich um die Ecke.

Somit bin ich mit meinem neuen Zimmer zufrieden, auch wenn meine Terrasse geringfügig kleiner ist.

Dafür gibt’s ein sehr leckeres Frühstück oben auf der Dachterrasse.

Mal schauen wie gut ich so viel europäisches Essen auf einmal verkrafte.

Es gibt in Kathmandu so viel zu sehen. Es sind sehr oft die Kleinigkeiten, die mich fasziniert haben. So viele Dinge die ich skurril, lustig, erstaunlich, erschreckend oder wunderschön fand. Deshalb hier einfach einige Bilder, die ich in den letzten Tagen unterwegs gemacht habe.
Verkehr







Fahrzeuge










Geschäfte


















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