Auf der Jagd

Ich bin heute mit dem Rad ins Büro gefahren und auf der Strecke habe ich wunderschöne Parasolpilze entdeckt.

Ich hatte Angst, dass jemand vor mir sie mitnehmen würde, doch auf dem Rückweg standen alle noch. Ich habe sie dann eingepackt, zu Hause paniert und in die Pfanne gehauen.

Sehr lecker. Ein vegetarisches Schnitzel.

Als Nachspeise gab’s dann das eigentlich geplante Abendessen: Mango Sticky Rice.

Schöner Odenwald

Es gibt natürlich auch tolle Landschaften, schönes Wetter und wilde Tier ganz in der Nähe.

Am Sonntag waren wir in Unterostern und habe eine wunderschöne Wanderung im Odenwald gemacht.

Über Felder und Wiesen, zwischen Kühen, Pferden und Schafen.

Mit einer leckeren Einkehr, allerdings habe ich vor lauter Hunger meine Bratkartoffeln mit Spiegelei nicht fotografiert. Dafür die Auslage an möglicher Wegzehrung, die man dort käuflich erwerben konnte.

Auf dem Rückweg ging’s dann noch zum Kneipbecken zur Durchblutungsförderung.

Wieder zu Hause

Ich bin gestern 19 Uhr pünktlich in Frankfurt gelandet.

Günter hat mich abgeholt und hatte zu Hause ganz toll Mango Sticky Rice zur leichteren Eingewöhnung für mich vorbereitet. Sehr lecker.

Jetzt bin ich bereits am Auspacken und Aufräumen. Mal schauen wie die Wiedereingliederung so läuft.

Meine wichtigsten Begleiter

Zu Beginn meiner Reise hatte ich zwei Dinge eingepackt, von denen ich mir nicht so recht sicher war ob ich sie tatsächlich nutzen würde. Zum Glück habe ich sie mitgenommen, denn beide kamen fast täglich mehrmals zum Einsatz.

Ohne meine Lesebrille hätte es definitiv weniger Blogeinträge gegeben und auf maps.me hätte ich maximale die Hälfte lesen können.

Mein Regenschirm hat mich vor Regen und Sonne geschützt. Er hat gerade so bis gestern durchgehalten. Zwei Streben sind inzwischen gebrochen und ich musste ich leider in Bangkok zurück lassen.

Startklar

Da heute Montag ist und wohl immer ziemlich Berufsverkehr meinte meine Dame im Hostel, dass ich auf alle Fälle rechtzeitig losfahren soll.

Aber ich hatte sowieso Reisefieber, war früh wach und bin um 6:30 Uhr gestartet, obwohl mein Flug erst um 12:25 Uhr abhebt.

Ich habe jedoch in der Nähe des Don Muang Flughafens übernachtet und muss mit dem Shuttlebus zum Suvarnabhumi Flughafen wechseln. Das sind grob 45 km, aber der Bus schafft das hoffentlich in drei Stunden.

Ich bin auf alle Fälle bereit.

Kneipenkatze

Es gab in Nürnberg einmal eine sehr berühmte Kneipenkatze. Über sie wurde sogar ein Buch verfasst …

… und mehrere kompromittierende Aufnahmen von ihr gemacht. Hier zum Beispiel liegt sie auf ihrem Barhocker in ihrer Stammkneipe.

Leider ist diese Nürnberger Promikatze verstorben, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass ich heute ihre Reinkarnation in der Nähe der Khaosan Road gesehen habe.

Zwischenstopp Bangkok

Ich hab mir nicht viel vorgenommen für heute, wollte aber doch ein bisschen was hübsches unternehmen.

Frühstück kennt Ihr bereits von letzten Bangkokaufenthalt.

Ich bin danach in die Stadt gefahren und hab ein Stück meiner Fahrt mit dem Expressboot auf dem Chao Phraya zurückgelegt. Bootsfahrten haben immer was von Urlaub, auch wenn er morgen vorbei ist.

Meine Füße haben nicht nur komische Bräunungsstreifen, sondern sahen auch sonst ganz schön geschunden aus. Da dachte ich ein wenig Pflege kann nicht schaden.

Was mich essenstechnisch auf der Reise am meisten begeistert hat ist „Mango Sticky Rice“. Seit ich Laos verlassen habe, gab’s das leider nirgends mehr. In Bangkok findet man jedoch alles und so habe ich gleich zweimal zugeschlagen. Einmal normal und einmal mit einer Kugel Mangoeis dazu.

Dann hatte ich nur noch einen Programmpunkt – ein Muay Thai Boxkampf. Channel 7 veranstaltet sonntags immer Wettkämpfe, die live im Fernsehen übertragen werden. Der Eintritt ist frei und die Bude ist brechend voll.

Ich war eine Stunde vor Beginn da und habe gerade noch einen einigermaßen guten Platz erhalten. Die Touristen werden alle auf eine Seite gesetzt, damit wir die Thais beim Wetten nicht stören. Das ist zwar verboten, also das Wetten, aber es geht trotzdem hoch her.

Es fanden heute sechs Kämpfe statt. Vier davon habe ich angeschaut. Hier die Liste der Kämpfe, für diejenigen, die Thai können.

Es war auch ein sehr wichtiger Kampf dabei, bei dem es um den Meistertitel ging. Der bisherige Meister wurde entthront.

Hier noch ein kurzes Video, denn die Geräuschkulisse gibt eher die Stimmung wieder als die Bilder.

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Als beim vierten Kampf einer der Kämpfer übel zugerichtet wurde und k.o. ging bin ich gegangen.

Da direkt daneben der Chatuchak Markt ist, dachte ich da schlendere ich noch drüber. Es handelt sich allerdings um den größten Markt in Bangkok, auf dem man von Stoffblumen, Schuhen, Essen, Unterhosen bis hin zur Fußmassage alles findet, was mir jedoch schnell zu viel des Guten war. Ich bin nach 20 Minuten durch einen kleinen Park zur Bushaltestelle spaziert und zurück zu meinem Hostel.

Erste Etappe meiner Rückreise

Ich hatte mir speziell einen Abendflug gebucht, damit ich noch möglichst viel von Hanoi sehen konnte.

Um 20:50 Uhr ging’s dann Richtung Bangkok. Ich hatte hier etwa 10 kg meines Gepäcks gelassen, denn meine Daunenjacke und Merinowolleshirts wollte ich nicht durch halb Asien schleppen.

Beim Boarden war ein junges vietnamesisches Paar vor mir, die in Sachen Partnerlook was tolles zu bieten hatten. Schlappen von New Balance.

Bangkok 23:32 Uhr und ich bin bettfein in meiner Unterkunft. Mein eingelagertes Gepäck war bereits auf meinem Zimmer und so kann ich jetzt schnell schlafen.

Hanoi

Mein Handy sagt, dass ich die letzten zwei Tage in Summe 40 Kilometer durch Hanoi gelaufen bin. Dabei habe ich natürlich viele Fotos gemacht. Hier wieder mal eine Auswahl:

Literaturtempel

Museum der Frauen Vietnams

Hi-Chi-Minh Museum

Der Flaggenturm

Die Deutsche Botschaft inklusive deutsch-vietnamesischen Erfolgsgeschichten. Die vom Metzger, der in Vietnam Weißwürste herstellt fand ich am schönsten.

Hoa Lo Gefängnis – Museum

Sankt Joseph Kathedrale

Lenin

Das Stadion

Die Oper

Hoan-Kiem-See der die Altstadt und das französische Kolonialviertel voneinander trennt.

Die Tran Quoc Pagode habe ich abends besucht und mich gewundert, warum so viele Fotografen da waren.

Das Motiv war toll, aber so außergewöhnlich fand ich es doch nicht.

Gerade als ich wieder gehen wollte ging das Licht an und da war alles klar.

Sonnenuntergang am West Lake

Und jetzt noch ein paar Bilder wild gemischt.

Dafür, dass Vietnam eine sozialistische Republik ist hat der Kapitalismus ganz schön Einzug gehalten.