Ho-Chi-Minh Mausoleum

Ich hatte gestern bereits den Präsidentenpalast besucht, das Mausoleum hatte aber leider geschlossen.

Da dachte ich, wenn ich direkt um 7 Uhr vor Ort bin ist sicherlich nichts los. Ganz im Gegenteil, es war bereits eine riesige Schlange von Vietnamesen, die darauf warteten, dass die Tore geöffnet wurden.

Zum Glück ging es aber relativ zügig vorwärts.

Drinnen ging es dann noch schneller. Man ist in einem dämmrigen Raum einmal um den aufgebahrten Ho-Chi-Minh herumgelaufen. Ich fand’s eher gruselig. Es hätte auch eine Wachsfigur sein können, aber er war’s wohl wirklich.

Die Zugstraße in Hanoi

Es gibt eine Straße in Hanoi, die nicht nur Straße ist, sondern auf der auch die Gleise der Bahn verlegt sind.

Die Leute wohnen hier und nutzen die Straße zum Kochen, Abspülen, etc. wenn allerdings der Zug kommt, dann wird schnell alles weggeräumt, damit er auch durchkommt.

Ich war zweimal dort. Einmal morgens um 6 Uhr, die Bilder oben sind von meinem morgendlichen Besuch. Und einmal abends, da war natürlich mehr los. Es gibt kleine Cafés, die Stühle und Tische fast auf den Gleisen stehen haben und mit dem Zugfahrplan Werbung für sich machen. Kommt der Zug, müssen alle schnell aufstehen und die Tische werden weggebracht.

Und kaum ist er vorbei gefahren wird alles wieder aufgebaut.

Hier noch das bewegte Bild dazu.

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Accessoires

Nachdem ich Euch bereits viele Anregungen für unterschiedliche Bekleidungsstücke gegeben habe, gibt es heute noch ein paar Tipps für ausgefallene Accessoires.

Tipp 1: Haarreif

Tipp 2: Anstecker

Vielleicht finde ich morgen ja noch mehr.

Blass is beautiful

Wer dem asiatischen Schönheitsideal entsprechen will hat möglichst blasse Haut. Daher gibt es viel Körperpflegeprodukte mit Bleichmittelzusätzen und vor allem die Damen unternehmen sehr viel dafür, dass ihre Haut kein Sonnenlicht sieht.

Heute war es den ganzen Tag sonnig und daher auch sehr heiß.

Trotzdem oder gerade deshalb vermummen sich die Vietnamesinnen.

Wer bereits untenrum was langes trägt, zieht zum Rollerfahren eine dünne Kapuzenjacke und einen Mundschutz an.

Wer vielleicht einen kurzen Rock oder Hose trägt hat dasselbe in lang.

Die meisten Jacken/Mäntel haben auch spezielle Ärmelverlängerungen, so dass die Hände ebenfalls bedeckt sind.

Wasserpuppentheater

Das Wasserpuppentheater gibt es nur in Vietnam. Es soll wohl im Mekongdelta entstanden sein.

Während der Regenzeit wurde das Wasser auf den Reisfeldern als Bühne genutzt.

Das Ganze wurde nur innerhalb der Familie weitergeben und wäre so fast ausgestorben. In den 80iger Jahre wurde das Puppenspiel wiederbelebt und ist heute in Hanoi und Ho-Chi-Minh eine große Touristenattraktion.

Es werden viele Szenen aus dem ländlichen Alltag dargestellt. Das Stück wird von traditioneller Musik mit Gesang begleitet. Das beeindruckendste Instrument fand ich das Monochord, auf dem tatsächlich nur eine Saite aufgespannt ist.

Ich fand’s sehr unterhaltsam, auch wenn ich den Gesang nicht verstanden habe, doch die Geschichte konnte man ganz gut nachvollziehen.

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Und hier noch eine Puppe in Nahaufnahme.

WM Qualifikation

Als ich gerade so durch die Straßen gelaufen bin lief überall Fußball im Fernsehen. Es war sogar Public Viewing aufgebaut.

Es spielt Thailand gegen Vietnam, ich kam ziemlich genau zur Halbzeit vorbei. Da hab ich direkt im Internet geschaut und es ist ein Spiel der WM Qualifikation.

Zum Zuschauen war ich zu müde, aber den Liveticker habe ich etwas mitverfolgt.

Es gab immer wieder Aufschreie, doch leider fiel kein Tor für Vietnam.

Auf Wiedersehen Cat Ba

Ich hatte heute nur noch einen halben Tag auf Cat Ba und so bin ich mal wieder zeitig mit dem Roller losgedüst – zum Cat Ba National Park.

Hier ging’s steil bergauf, um einen Blick über die Insel zu werfen.

Auf dem Rückweg habe ich das Hospital Cave besichtigt, eine Höhle, die im Vietnamkrieg zum Krankenhaus umfunktioniert wurde.

Danach hab ich noch schnell in einem kleinen Restaurant den „Mittagstisch“ bestellt, bevor es mit dem Bus nach Hanoi ging.

Halongbucht

Viele haben direkt Bilder der Halongbucht im Kopf, wenn sie an Vietnam denken. In dieser Bucht sind ähnliche Karstberge wie in Tam Coc, nur sind diese im Meer.

Meine Tour startete um 7:30 Uhr und als ich aufgestanden bin hat es geregnet. Glücklicherweise war dies nur ein kurzes Intermezzo und wir konnten pünktlich starten.

Schon bei der Fahrt aus dem Hafen fand ich die Berglandschaft im Meer super beeindruckend.

Wir hatten einen ersten Stopp, bei dem wir zwischen den Bergen mit den Kajaks gepaddelt sind.

Es ging weiter in Schlangenlinien zwischen den Bergen durch und wir hatten einen Halt zum Schwimmen gemacht.

Mittagessen gab’s natürlich auch und es war mal wieder extrem lecker.

Zum Abschluss ging’s zur Monkey Island, auf der wir zu einem Aussichtspunkt hochgewandert sind.

Nach einem ausgefüllten Tag in malerischer Landschaft fuhren wir zurück zum Hafen.

Und weil’s sooooo schön ist.

Tam Coc on the way to Cat Ba

Heute Morgen habe ich nochmal eine Bootstour durch die wunderschöne Berglandschaft Tam Cocs gemacht. Heute war kaum jemand unterwegs und ich alleine auf meinem Boot.

Alles viel entspannter und so wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte.

Nur ein paar Damen, die Obst und Getränke anboten waren bereits unterwegs. Eine war besonders geschäftstüchtig, denn sie meinte, dass wenn ich schon nichts für mich kaufe, dann doch zumindest eine Dose Red Bull für meinen Bootsmann, dass er schneller rudern kann. Das habe ich dann auch gemacht und wir sind zurückgeflogen.

Heute war ich mit dem Rad unterwegs und habe noch zwei Tempel in der näheren Umgebung besucht.

Und noch ein Landschaftsbild um Tam Coc abzurunden. Es ist so unfassbar schön dort.

Um ein Uhr wurde ich dann vom VIP Bus mit Wifi und eiskalter Klimaanlage abgeholt, um bis zu meinem Guesthouse in Cat Ba auf Cat Ba gebracht zu werden.

Da Cat Ba eine Insel ist auf der die Stadt Cat Ba liegt bin ich heute auch Fähre gefahren.

In Zukunft soll man die Strecke auch in einer Gondel zurücklegen können. Dies sind bereits die Pfeiler dafür.

Das Wetter scheint einigermaßen gut zu werden und somit sollte einer Halongbuchtbootstour morgen nichts im Weg stehen.

Somit gute Nacht aus Cat Ba, denn wir starten um 7:30 Uhr und ich bin schon wieder sehr müde.

Der malerischste Stau aller Zeiten

Mein Nachtbus kam um vier Uhr morgens in Tam Coc an und so konnte ich noch zwei Stunden in einem richtigen Bett schlafen bevor es Frühstück gab.

Da ich mich im Reiseendspurt befinde ist nicht mehr so viel Zeit zum Ausruhen, somit war der Tag heute gut ausgefüllt.

Los ging’s mit Hang Mua, einem Aussichtspunkt. Ich war bereits kurz nach acht Uhr dort und es war schon total viel los.

Da 95% der Leute Einheimische waren, dämmerte es mir. Der 2. September ist Feiertag in Vietnam – Unabhängigkeitstag. Somit haben viele einen hübschen Ausflug mit ihrer Familie gemacht. Leider hatten alle dasselbe vor wie ich. Als ich in Trang An ankam war der Parkplatz bereits brechend voll.

Und so sah’s dann auch auf dem Wasser aus. Die Bootsfahrt von Trang An dauert normalerweise drei Stunden und ist wildromantisch.

Doch diese Bilder täuschen, denn vor einer Höhlendurchfahrt standen wir eine Stunde im Stau. Ich will mich nicht beschweren, denn es sah heute mehrmals nach Regen aus und es blieb den ganzen Tag trocken.

Es war nichtsdestotrotz eine sehr schöne Fahrt und das vietnamesische Pärchen in meinem Boot sprach etwas englisch und so war es sogar ganz unterhaltsam.

In Trang An wurde übrigens auch der letzte King Kong Film gedreht und Teile des Sets sind noch da.

Von dort aus musste ich dann nochmal 15 Kilometer mit meinem Roller fahren, um zu einem riesigen Tempelkomplex namens Bai Dinh zu kommen.

Das beeindruckendste war jedoch die Aussicht von der Pagode aus. Es war schon kurz vor Sonnenuntergang und man hat im Hintergrund unzählige Gipfel der Karstberge gesehen.

Inzwischen bin ich frisch geduscht, mit einer Nudelsuppe gestärkt und so müde, dass ich wohl noch vor neun Uhr im Bett sein werde.

Heute gibt’s wieder ein Lieblingsfoto, ein Poserbild meiner Mitfahrerin. Ihr Verlobter musste sehr viele solcher Bilder machen.